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Test: Input Director

Mehrere Windows-Geräte aber nur eine Tastatur und eine Maus? Kein Problem mit Input Director.

von Luca Diggelmann 25.08.2016

Wer schon einmal mehrere PCs an einem Tisch benutzt hat, kennt das Problem: Für jeden Rechner braucht es eine eigene Tastatur und Maus. Nach spätestens fünf Minuten ist man konfus. Bluetooth-Tastaturen und Mäuse können dieses Problem zum Teil lösen, indem, sie einfach zwischen mehreren verbundenen Geräten hin und her wechseln können. Was aber, wenn man keine Bluetooth-Tastatur verwenden möchte und lieber bei seiner teuren mechanischen Gaming-Tastatur bleibt?

Mit Input Director lässt sich das Problem lösen. Die Software verknüpft Rechner im gleichen Netzwerk miteinander und sendet Inputdaten von einem PC auf den anderen. Ein Beispiel: Sie verwenden PC 1 als Hauptrechner, benützen nebenher aber noch ihren alten Tower und ein Laptop für unterwegs. Sie installieren auf allen drei Geräten Input Director und richten den Haupt-PC als Master und die beiden anderen PC als Slaves ein. Sie können damit Maus und Tastatur des Haupt-PCs einfach auch auf den anderen Rechnern verwenden.

Für Schreibtische wie diese im PCtipp-Testcenter ist InputDirector besonders praktisch Für Schreibtische wie diese im PCtipp-Testcenter ist InputDirector besonders praktisch Zoom© PCtipp

Das Interface von Input Director wirkt auf den ersten Blick etwas kompliziert, ist aber für den Alltagsgebrauch sehr einfach. Im Tab «Main» starten oder beenden Sie Input Director. Zudem sehen Sie unter «System Information» Ihren Hostnamen und Ihre interne IP-Adresse. Diese benötigen Sie, um Geräte zu verbinden.

Das Main-Tab zeigt die internen IP-Adressen und aktiviert Input Director Das Main-Tab zeigt die internen IP-Adressen und aktiviert Input Director Zoom

Im Tab «Master Configuration» können Sie neue Slave-Geräte hinzufügen und die Monitore entsprechend Ihrer Position in der Realität verschieben. In der «Slave Configuration» stellen Sie ein, welche Rechner auf Ihren Input Director zugreifen dürfen. Hier ist es sinnvoll, nur explizit den einen Master-PC in Ihrem Netzwerk zuzulassen. In den drei weiteren Tabs gibt es generelle Optionen, die Sie nach Geschmack einstellen können. Für die reine Funktionalität von Input Director sind diese Tabs nicht notwendig.

Beachten Sie zudem: Input Director verwendet Ihr LAN, um die Input-Daten auf einen anderen PC zu senden. Ist Ihr Netzwerk, beispielsweise durch Downloads, stark belastet, beginnt Input Director zu ruckeln.

So richten Sie Input Director ein

In der Master-Konfiguration verschieben Sie Monitore und fügen Slaves hinzu In der Master-Konfiguration verschieben Sie Monitore und fügen Slaves hinzu Zoom

Stellen Sie sicher, dass Sie auf allen gewünschten PCs Input Director installiert haben und die Applikation läuft. Gehen Sie nun auf den ersten Slave-PC und navigieren Sie zum Tab «Slave Configuration». Aktivieren Sie die Option «Allow only the computers listed below to take control» und klicken Sie dann darunter auf «Add». Im folgenden Popup tragen Sie hinter «Hostname» die interne IP-Adresse Ihres Master-PCs ein. Diese finden Sie im Input Director des Master-PCs unter «Main». Wechseln Sie dann auch auf dem Slave-PC zu «Main» und klicken Sie auf «Enable as Slave». Wiederholen Sie die gleichen Schritte auf allen weiteren Slave-PCs.

Zurück auf dem Master-PC navigieren Sie zu «Master Configuration». Im unteren Drittel des Fensters sehen Sie eine weisse Box mit der Überschrift «Slave Systems». Klicken Sie unter der Box auf «Add» und tragen Sie im folgenden Feld hinter «Hostname» die interne IP-Adresse des gewünschten Slave-PCs ein. Die IP-Adresse finden Sie wie zuvor im Input Director des jeweiligen Slave-PCs. Im Normalfall können Sie die restlichen Optionen im Standard belassen.

Hier stellen Sie ein, welche Master auf den Slave zugreifen dürfen Hier stellen Sie ein, welche Master auf den Slave zugreifen dürfen Zoom

Sobald Sie alle Slave-PCs hinzugefügt haben, navigieren Sie zurück zum Tab «Main» und aktivieren Input Director via «Enable as Master». Im Tab «Master Configuration» sehen Sie jeweils, ob ein Slave verbunden ist oder nicht. Bei funktionierender Verbindung wird der Status mit einem grünen Häkchen angezeigt. Ist dies der Fall, können Sie mit Ihrem Mauszeiger zum entsprechenden System fahren. Beachten Sie dabei die Position des Slave-Systems in der Monitor-Einstellung. Falls Sie einen Slave temporär nicht verwenden möchten, aktivieren Sie die Box «Skip» vor dem Status des Slaves.

  • Input Director

    Positiv:
    Einfach zu bedienen, zuverlässig bei gutem Netzwerk
    Negativ:
    Nur für Windows, ruckelt bei belastetem Netzwerk
    Details:
    Eingabeverteiler für Windows XP und neuer, Englisch
    Strassenpreis:
    Kostenlos für Private
    Info:
    www.inputdirector.com/
    PCtipp-Bewertung:
    4.5 Sterne

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Tags: Windows

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