InSpectre/CPU Checker

Sicherheitsunternehmen lancieren Gratis-Tools zur Diagnose bezüglich Meltdown und Spectre.

von Jens Stark ,Florian Bodoky 17.01.2018 (Letztes Update: 19.01.2018)
InSpectre ist ein kleines und feines Utility-Programm zur Überprüfung von Meltdown und Spectre InSpectre ist ein kleines und feines Utility-Programm zur Überprüfung von Meltdown und Spectre Zoom Wer Klarheit darüber erhalten möchte, ob sein Windows-PC noch anfällig ist auf die jüngsten Bedrohungen durch Meltdown und Spectre, hat bald schon die Qual der Wahl. Derzeit überprüfen InSpectre von Gibson Research und Spectre Meltdown CPU Checker von Ashampoo, ob das eigene Windows-System bereits Patches für Spectre und Meltdown aufweisen.

Besonders flink ist dabei das nur 122 Kilobyte grosse Programm InSpectre. Nach Ausführung der EXE-Datei wird der Anwender nicht nur darüber informiert, ob er gegen Meltdown und Spectre geschützt ist. Die Software spuckt auch Tipps zur weiteren Vorgehensweise aus und informiert den User, ob sein System wegen der Patches mit Performance-Problemen zu rechnen hat.

Als Administrator kann man zudem den Schutz aufheben, falls die jüngsten Patches Probleme bereiten.

Erste Schritte: Beide Programme sind sehr simpel zu bedienen. Nach der Installation starten Sie die Tools und klicken dann auf Test starten. Anschliessend wird Ihnen angezeigt, ob Ihr Gerät auf Spectre und/oder Meltdown anfällig ist. Bei InSpectre wird zusätzlich angezeigt, ob die Patches die Performance Ihres Systems einschränken. Für mehr Details können Sie anschliessend einfach runterscrollen. InSpectre ist in Englisch gehalten.

Tags: Meltdown

    Kommentare

    • testagrigia 18.01.2018, 10.57 Uhr

      Was ist zu tun, wenn das obige Tool eine Anfälligkeit auf Spectre anzeigt?

    • Gaby Salvisberg 18.01.2018, 13.41 Uhr

      Hallo testagrigia Auf meinem Testrechner (ein Thinkpad) gibts dasselbe Bild. Wenn man im Fenster herunterscrollt, wird noch etwas erklärt, was genau los ist. Auf meinem z.B. heisst es am Anfang sinngemäss in Englisch: in Grün («gut»), dass das Betriebssystem bereits für den Schutz vor Spectre und Meltdown vorbereitet sei. in Rot («schlecht»), dass die Hardware des Gerätes noch nicht aktualisiert worden sei und damit noch nicht gegen die Spectre-Lücke geschützt sei (gegen Meltdown brauche [...]

    • Canaria 03.02.2018, 12.20 Uhr

      Hallo Gaby Über "spectre" und "meltdown" hat man ja in letzter Zeit viel gehört und gelesen. Mir ist jedoch nicht klar, wie der Zugriff auf mein chip erfolgt. So wie bei einem Virus? Über dubiose links, verseuchte Seiten? Oder, einfach nur dadurch, dass man sich überhaupt online befindet? Der check hat bei mir ergeben (Wi7), dass ich auf "spectre" nicht geschützt bin. Was kann ich tun, bis der nötige Schutz geladen wird? Vielen Dank! Grüessli Canaria

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