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  1. Dies sind Kommentare zum PCtipp Artikel: Ubuntu 12.04 ist fertig
    Die neue Ubuntu-Version 12.04 steht ab sofort zum Download bereit. Sie bringt zahlreiche neue Funktionen. Zudem handelt es sich um eine sogenannte LTS-Version, die besonders lange unterstützt wird. » Zum Artikel
  1. #11
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    Zitat Zitat von ipool Beitrag anzeigen
    Das ganze ist doch etwas komplizierter. Mit Demokratie hat es wenig zu tun, sondern eher der Bekanntheitsgrad. Der wird natürlich von den proprietären Betriebssystemen, wie Windows oder OSx mit sehr viel Marketinggeld gepflegt. Solche Strategien sind bei Opensource kaum möglich.
    Mit Demokratie meinte ich die Wahl durch die Mehrheit der Käufer und diese hat sich nunmal für Windows entschieden. Denke nur mal an die Netbooks. Als die ersten erschienen, gab es sie auch mit Linux. Obwohl diese billiger und leistungsfähiger waren, als die gleichen mit Windows, erwiesen sie sich als nahezu unverkäuflich. Der Bekanntheitsgrad hat übrigens auch mit Demokratie zu tun, denke nur an die Schwierigkeit neuer Kandidaten, sich gegen bisherige durchzusetzen.
    Für den Heimgebrauch ist Ubuntu mit dem neusten MS Betriebssystem voll auf.
    Wieviele der akteullen Spiele laufen auf Linux? Zudem wenn ich im Geschäft MS-Office habe, möchte ich zuhause kein anderes Officeprogramm, das nicht 100%-ig kompatibel ist. Zudem kann ich über das Microsoft Home-User-Program (HUP) die Vollversion MS-Office für unter Fr. 20.-- beziehen und habe das gleiche Programm wie im Geschäft.
    Wegen deiner Bemerkung zum selber machen, ist es schon blöd dass da eben eine Windows Lizenz für den Mülleimer mitgekauft werden muss, oder nur eine kleine Rückvergütung möglich ist. Da sollte unbedingt mal der Preisüberwacher eingreifen.
    Der Preis des ganzen ist eben weniger als die Summe der Einzelteile. Es ist wie beim Vergleich von Komplettsystemen mit selber zusammengestellten PCs. Dass Du mit letzteren genau das gewünschte erhältst, musst Du unter Umständen mit einem höheren Preis bezahlen. Du kannst deshalb bei einem mit voristalliertem Windows gekauftem PC nicht einfach den Preis einer Windows Vollversion abziehen. Für den Hersteller des PCs ist der Preis für das Betriebssystem wesentlich geringer, als Du im Laden für dasselbe bezahlst. Die Menge machts.
    Statt sich über den vorinstallierten Internetexplorer her zu machen, müsste die Aktivierung der vorinstallierten Betriebssystemen mal nachgedacht werden. Dann hätte Linux auch eher eine Chance etwas mehr an Bekanntheit zu gewinnen.
    Willst Du wirklich solche staatliche Zwangsförderungsmassnahme?
    Liebe Grüsse
    Masche

  2. #12
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    Zitat Zitat von Masche Beitrag anzeigen
    Mit Demokratie meinte ich die Wahl durch die Mehrheit der Käufer und diese hat sich nunmal für Windows entschieden. Denke nur mal an die Netbooks. Als die ersten erschienen, gab es sie auch mit Linux. Obwohl diese billiger und leistungsfähiger waren, als die gleichen mit Windows, erwiesen sie sich als nahezu unverkäuflich. Der Bekanntheitsgrad hat übrigens auch mit Demokratie zu tun, denke nur an die Schwierigkeit neuer Kandidaten, sich gegen bisherige durchzusetzen.
    Die mehrheit der Käuffer hat sich nicht entschieden. Das OS wurde aufgedrückt. Entweder war es schon installiert, oder der User kannte nicht anderes. Wo wieder beim Marketing der Proprietären Systemen sind.

    Das mit den Netbooks war ein Flopp, weil die komplett falsche Linux Distri installiert war. Es musste was proprietäres sein. Hätten die Jungs einfach ein Ubuntu drauf gemacht, wäre der Erfolg um einiges besser gewesen.

    Zitat Zitat von Masche Beitrag anzeigen
    Wieviele der akteullen Spiele laufen auf Linux? Zudem wenn ich im Geschäft MS-Office habe, möchte ich zuhause kein anderes Officeprogramm, das nicht 100%-ig kompatibel ist. Zudem kann ich über das Microsoft Home-User-Program (HUP) die Vollversion MS-Office für unter Fr. 20.-- beziehen und habe das gleiche Programm wie im Geschäft.
    Wer lesen kann ist im Vorteil. Das mit den Spielen habe ich erwähnt und das mit der Officekomatibilität ist ist heute auch kein Thema mehr. Sag doch bitte genau, was der Heimuser mit LibreOffice nicht machen kann. Da ja ein sehr hoher Prozentsatz der User nicht in der Lage ist Tabulatoren zu setzen und dies mit Lehrschlägen machen, denke ist LibreOffice auf jeden Fall einfacher zu bedienen.

    Zitat Zitat von Masche Beitrag anzeigen
    Du kannst deshalb bei einem mit voristalliertem Windows gekauftem PC nicht einfach den Preis einer Windows Vollversion abziehen. Für den Hersteller des PCs ist der Preis für das Betriebssystem wesentlich geringer, als Du im Laden für dasselbe bezahlst. Die Menge machts.
    Dann erklähr mir mal wo MS mehr Aufwand hat. Eine DVD zu verkaufen oder ein OS Vorinstallieren. Ich bin dafür dass der Preisspagat nicht zu gross sein darf. Es würde dann endlich bei den Betriebssystemen mit gleichen Ellen gemessen.

    Zitat Zitat von Masche Beitrag anzeigen
    Willst Du wirklich solche staatliche Zwangsförderungsmassnahme?
    Es ist keine Zwangsförderungsmassnahme, sondern ein wichtiger Bestandteil gegen Monopolisten. Genau der Punkt ist sehr kritisch. Zudem täte MS eine bessere Konkurrenz nur gut. In letzter Zeit habe sie mit Office und Windows nicht gerade super briliert. Es hat wohl einen Grund warum Mac OSx derart auf dem Vormarsch ist, obschon horrend teuer und mit deren Politik auch nicht über alles erhaben.
    Tower Yeong-Yang Midi-Tower YY-5707, Processor Intel CORE2Quad Q8400, Memory 8GB.
    OS: Linux Mint 64

  3. #13
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    Zitat Zitat von ipool Beitrag anzeigen
    Die mehrheit der Käuffer hat sich nicht entschieden. Das OS wurde aufgedrückt.
    Ich habe geschrieben, dass die gleichen Netbooks mit Linux und Windows angeboten wurden. Diejenigen mit Linux waren, obwohl billiger, praktisch unverkäuflich. Was das mit "aufgedrückt" zu tun haben soll, musst Du mir erklären.
    Das mit den Netbooks war ein Flopp, weil die komplett falsche Linux Distri installiert war. .... Hätten die Jungs einfach ein Ubuntu drauf gemacht, wäre der Erfolg um einiges besser gewesen.
    Eine Behauptung Deinerseits, die Du nicht beweisen kannst.
    und das mit der Officekomatibilität ist ist heute auch kein Thema mehr. Sag doch bitte genau, was der Heimuser mit LibreOffice nicht machen kann. Da ja ein sehr hoher Prozentsatz der User nicht in der Lage ist Tabulatoren zu setzen und dies mit Lehrschlägen machen, denke ist LibreOffice auf jeden Fall einfacher zu bedienen.
    Für mich ist Officekompatibilität schon ein Thema. In umfangreichen Tests hatte ich schon vor einiger Zeit gesehen, dass LibreOffice für meinen Zweck nicht kompatibel genug ist. Wenn es gemäss den Entwicklungsplänen von LibreOffice ein Ziel ist, die Kompatibilität zu Microsoft Office verbessern, kann man daraus schliessen, dass LibreOffice auch heute noch nicht vollständig kompatibel ist.

    Da ich geschäftlich MS-Office einsetzen muss, interessiert es mich zudem wenig, ob LibreOffice einfacher zu bedienen ist. Eine Vespa ist auch leichter zu fahren als ein Auto. Trotzdem muss ich als Autofahrer, wenn ich eine Vespa fahren will, zuerst wieder einen Lernfahrausweis lösen.
    Dann erklähr mir mal wo MS mehr Aufwand hat. Eine DVD zu verkaufen oder ein OS Vorinstallieren.
    MicroSoft installiert das OS nicht vor sondern der PC Hersteller. Der macht es genau einmal für eine ganze Serie und kopiert es dann einfach auf jeden PC der Serie.
    Ich bin dafür dass der Preisspagat nicht zu gross sein darf.
    Wofür oder wogegen Du bist, interessiert den Markt herzlich wenig.
    In letzter Zeit habe sie mit Office und Windows nicht gerade super briliert.
    Das behauptest Du. Windows mit MS-Office ist aber immer noch der Industriestandard. Bei uns in der Firma wird laufend evaluiert. Dabei wird auch ernsthaft der Einsatz von Linux in Betracht bezogen. Bisher wurde aber immer noch dagegen entschieden.
    Liebe Grüsse
    Masche

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