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Dies sind Kommentare zum Artikel: Digitale Demenz: Verblödet die Jugend?
Das Buch «Digitale Demenz» des deutschen Gehirnforschers Manfred Spitzer wirft derzeit hohe Wellen. Seine These: Dass wir das Denken immer mehr unseren elektronischen Helferlein überlassen, hat fatale...
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#1
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Verblödet die Jugend?
Sicher, und nicht erst seit heute, wo genanntes Buch vorgestellt wird. Seit 20 Jahren schon, als die Walkman's so richtig aufkamen, konnte man viele Junge nur noch mit Ohrstöpseln sehen. Und deren Gesichtsausdruck dabei? Nur noch ein stieres geradeausgaffen. Und dabei gibt es an manchem Wege vieles zu sehen, wie Gartenmäuerchen mit verschiedenen Pflanzen davor und dahinter, Insekten die da herumkriechen, ein Vogel der sein Futter sucht. Und im vorbeigehen das beobachten von Menschengruppen, das achtgeben bevor man kopflos über den Fussgängerstreifen latscht, das bekunden von Freundlichkeit anderen Menschen gegenüber. Und noch viel mehr könnte drinliegen ohne die Stöpsel in den Ohren. Dass heute das Kopfrechnen aus der Mode gekommen ist? Es steht ja überall ein Taschenrechner zur Verfügung, selbst in jedem Handy drin ist eine solche Funktion enthalten. Die Werte und die Funktion eintippen und man hat das Resultat sofort ohne weiter zu überlegen, ob es auch stimmen könnte. Und wenn man einen Fehler drin hat? So gibt es noch unendlich viele Beispiele, wo zunehmend das überlegte Denken vernachlässigt wird, und das "zugunsten" irgendwelcher organisierter Geräusche, welche viele Leute permanent in einen halben Dämmerungszustand versetzt. Bringt uns das weiter? Die Werbefritzen wissen längst, wie man das Volk verblöden kann, und damit noch guten Umsatz macht. PC-John |
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#2
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Da kann ich PC John leider nur zustimmen.
Jedoch ist jeder für seine Digitale Demenz selber verantwortlich! In meiner Lehre, vor 13J., wurde uns immer nahe gelegt nur wenn es nicht anders geht den TR zu nutzen. Heute geht es anscheinend schon ab 0 nicht mehr ohne TR?! TR=Taschenrechner. Aber ist es nicht auch in gewisser hinsicht erziehungssache der Eltern dass unsere Kinder nicht verblöden? Ich staune viel was unser kleiner bereits mit dieser digitalen Welt anfangen kann und gleichzeitig macht es mir dann und wann auch Sorgen. Man sollte ienfach Bewusster leben und nicht ganz dem Konsum verfallen...
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http://www.sysprofile.de/id160308 |
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#3
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Auch bei mir kann ich eine beginnende, digital basierte, Demenz feststellen.
Vor knapp 20 Jahren war mir etwa ein Drittel auswendig geläufig, was im Buch "Formeln + Tabellen: Mechanik" (blauer Einband, anfang 90er) drinstand. Heute bin ich fast 40, und ich... ...muss immer mehr das Zeugs googlen. Das Internet, eine Medaille mit 2 Seiten; Informationen binnen 2-3 Sekunden abrufbar, vielerorts...Kommunikation rund um den Globus, auf Fingerdruck... Handkehrum, was auf Webseiten steht, muss man nicht im Kopf speichern. Es ist so selbstverständlich geworden. Sinngemäss gesagt haben wir Menschen uns mit der technologischen Entwicklung immer mehr "ins eigene Knie geschossen". Also somit nur die heutige Jugend (bis 20 j.) als verblödend darstellen würde uns Mittel-Alten (20 - 50) schon schlecht dastehen lassen, oder?
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Computer helfen uns, Probleme zu lösen, die wir ohne Sie garantiert nicht hätten. |
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#4
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Zitat:
Mein Vater hat mich und meine Geschwister schon sehr früh in die Technik und Computerwelt eingeführt (und das war vor 25 Jahren wohl wirklich noch die Ausnahme) und ich bin ihm wirklich dankbar dafür. Da ich heute weiss, wie Computer, Programme und Netzwerke funktionieren, kann ich einschätzen welche Risiken ich zu welchem Nutzen eingehe... und ich kann mir am Computer manches verwirklichen, was anderen einfach verwehrt bleibt, weil sie selber nie ein Programm geschrieben haben. |
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#5
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Dass man Informationen nicht im Kopf sondern woanders speichert, ist nichts neues. Darum haben wir seit Jahrhunderten Wörterbücher, Lexikone usw. Die internetbasierten Suchfunktionen sind zwar mächtiger als eine schlichte Ordnung nach Alphabet o.ä. aber wir brauchen so etwas, um die heutige Überflut an Informationen zu bewältigen.
Nach wie vor besteht Weisheit nicht darin, Informationen im Kopf zu behalten sondern zu wissen, wo man diese Informationen finden kann und vor allem die dazugehörigen Zusammenhänge zu verstehen. |
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#6
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Zitat:
So wurden wir auf unsere IAP vorbereitet... und es funktioniert ;-)
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http://www.sysprofile.de/id160308 |
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#7
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Ich kann bei mir die "digitale Demenz" ganz gut beim Smartphone beobachten. Seit Anfang der Lehre (Kauf eines Smartphones) trage ich alles, woran ich mich erinnern lassen muss, in den Kalender im Handy ein. Ich glaube, wenn mir das Teil verloren ginge, dann könnte ich mich an keinen Termin mehr erinnern
![]() Das digitale Leben ist eben schon schön mit all den kleinen Helferlein.. Zu den Aussagen mit dem Taschenrechner kann ich nur sagen: "Früher mussten wir das Feuer noch mit zwei Holzstöcken machen, die wir aneinander rieben bis Glut entstand. Die heutige Jugend macht das mit dem Feuerzeug, oh mein Gott! "
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Trinity - Little Boy - Nevada Test Site - Marshall Islands - Semipalatinsk Test Site || Lucens CH - Three Mile Island - Chernobyl - Elbmarsch DE (!) - Fukushima Daiini - WAS KOMMT JETZT? ATOMKRAFT: NEIN, NIE WIEDER! |
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#8
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Wie bereits geschrieben wurde ist auswendig lernen nicht der Stein der Weisheit und somit ist nichts schlimmes daran wenn gewisse Dinge ausgelagert werden.
Wirklich tragisch finde ich wenn diese "digitale Demenz" oder wie auch immer man das nennen will dazu führt das die Leute nicht einmal mehr in der Lage sind das zu lesen und viel wichtiger auch zu verstehen was auf dem Bildschirm angezeigt wird. Bereits die kleinste Fehlermeldung bringt heutzutage viele Benutzer an den Rand der Verzweiflung und das selbst dann wenn in der Fehlermeldung selbst eigentlich bereits erklärt wird was Sache ist. Beispiel das ich selbst erlebt habe und immer wieder in dieser Form erlebe ist folgendes: User: Hallo, ich kann eine Datei nicht löschen und weiss nicht warum. Ich: Kommt denn eine Fehlermeldung beim Versuch sie zu löschen? User: Ja. Ich: Könnten sie mir sagen was da drin steht? User: Ja, da steht "Die Aktion kann nicht abgeschlossen werden, da die Datei in LibreOffice 3.5 geöffnet ist." Ich glaube an dieser stelle muss ich nicht mehr weitererzählen oder?
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