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Der beste Gaming-PC

Bei der bestmöglichen Spieleleistung muss man beim klassischen PC keine Kompromisse hinnehmen – wenn man weiss, worauf man achten sollte.

von Simon Gröflin 21.07.2017

Zocker wollen einen Computer mit ordentlich Dampf unter der Haube – keine Frage. Ob sie den Game-PC selbst bauen oder fixfertig kaufen, spielt eigentlich heutzutage keine zentrale Rolle. Warum? Viele qualifizierte Schweizer PC-Assembler wie Digitec und Beck-PC machen einen ausgezeichneten Job mit gut abgestimmten Gaming-Systemen zu fairen Preisen. Zudem ermöglichen sie den Kunden bei der Bestellung detaillierte Konfigurationsoptionen. Rechnet man die Zeit fürs Zusammenbauen, lohnt sich der Aufwand für weniger geübte Anwender kaum.

Man spart heutzutage im Eigenbau nicht mehr unbedingt viel Geld Man spart heutzutage im Eigenbau nicht mehr unbedingt viel Geld Zoom© sgr / NMGZ

Allerdings liegen die Vorteile beim Eigenbau auf der Hand: Man hat freie Wahl bei den Komponenten und den «Genuss», sein ganz eigenes PC-System zusammenzusetzen. Ein bisschen Erfahrung und eine Mini-Portion Handgeschick setzt das aber schon voraus. Hat man jedoch den Prozessor samt Kühlung eingebaut und das Motherboard installiert, ist der Rest keine allzu grosse Hexerei mehr. Die Wahl eines guten Mini-Towers mit viel Platz und soliden Bohrvorrichtungen kann einem die Arbeit hier schon ungemein erleichtern. Möchten Sie sich an dieses Projekt wagen, finden Sie in unserem Archiv unsere ausführliche Bauanleitung.

Im Folgenden lesen Sie, welche Komponenten für einen Game-PC wichtig sind – vom Einstiegssystem bis hin zum Power-Spielerechner für vollen 4K-Genuss. Bei jeder Kategorie finden Sie dazu einen Steckbrief. Er hilft bei der Wahl der Komponenten für den Eigenbau oder beim Kauf eines fixfertigen PCs. Gleichzeitig gibts bei jeder Kategorie eine konkrete PC-Empfehlung.

Das ist beim Kauf wichtig

Spielen kann man eigentlich heutzutage mit jedem Computer. Es fragt sich nur, welche Spiele Sie bevorzugen. Aktuellen Top-Titeln und Games in 4K-Auflösung sowie der virtuellen Realität sind normale Heimcomputer nicht gewachsen. Neben ordentlicher Rechenleistung braucht es vor allem eines: eine schnelle Grafikkarte.

Was bringt AMD Ryzen?

Nach gefühlt einem Jahr ist AMD tatsächlich wieder einmal präsent mit einer neuen Prozessorserie namens AMD Ryzen. Die stärksten Mitglieder der Ryzen-7-Familie sind bereits auf dem Markt. Kennzeichnend sind Achtkerner, die 16 Threads (Aufgaben) unterstützen und dies zum Preis von unter 600 Franken. Zum Vergleich: Die Intel-Extreme-CPU (Broadwell-E) mit zehn Kernen für Workstation- und Gaming-Anwender kostet gegen 1000 Franken. Ausser dem schnellsten Ryzen-Prozessor R7 1800X (3,6 GHz) für ca. 549 Franken gibt es für die Mittelklasse noch den R7 1700X (3,4 GHz) für ca. 395 Franken und den R7 1700 (3 GHz) für ca. 339 Franken. Der PCtipp hat die Prozessoren getestet. In nahezu allen Benchmarks liefern sich die neuen Chips von AMD praktisch ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den schnellen Intel-Gesellen. Mit den Ryzen-CPUs macht AMD seinem Gegenspieler Intel mächtig Konkurrenz Mit den Ryzen-CPUs macht AMD seinem Gegenspieler Intel mächtig Konkurrenz Zoom© AMD

Der R7 1800X kann es locker mit dem Workstation-Prozessor von Intel aufnehmen. Dabei mausert sich vor allem der R7 1700X beim Stromverbrauch zu einem interessanten Budget-Kandidaten für Profi-Anwender oder Gamer. Dieser ist nicht mal viel langsamer als der 1800X und würde sich sogar auf über 4 GHz übertakten lassen. In den Spielen bemerken wir keine Unterschiede. Flüssige Bildraten von über 60 Bildern pro Sekunde werden genauso erreicht wie mit den Intel-Prozessoren. Überhaupt spielt die Grafikkarte seit einigen Jahren eine grössere Rolle als das letzte Quäntchen eines High-End-Prozessors (dazu später mehr). Nur beim schnellen Multithreading hat die AMD-CPU ein wenig das Nachsehen. 

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