Firmenlink

 

Mittelerde: Schatten des Krieges – die Open-World-Action im Test

von Martin Mayer 06.10.2017

Meine Ork-Armee, meine Anführer, mein Sieg

Bevor Sie die Belagerungsschlachten starten, können Sie (abhängig von der Charakterstufe Talions) bis zu sechs Anführer aus den Reihen Ihrer beherrschten Orks wählen. Die kämpfen dann aber beim Angriff nicht bloss an Ihrer Seite. Für jeden davon dürfen Sie einen Angriffs-Bonus aktivieren und beispielsweise einen mächtigen Kriegsgraug mitnehmen, zusätzliche Fernkämpfer oder berittenen Einheiten auf Caragors mit in die Schlacht führen. Die Belagerungsschlacht selbst besteht dann aus mehreren Phasen. Zunächst gilt es, eine unterschiedlich grosse Anzahl an Siegpunkten einzunehmen. Haben Sie alle davon übernommen, steht Ihnen schliesslich der Weg in die eigentliche Festung frei, um sich dort mit dem Oberherrn anzulegen.

Wenn sich Drachen in den Kampf einmischen, ist niemand mehr sicher, weder Freund noch Feind Wenn sich Drachen in den Kampf einmischen, ist niemand mehr sicher, weder Freund noch Feind Zoom© Games.ch

Besiegen Sie auch den, gehört die Festung Ihnen – wenigstens vorerst. Dann befördern Sie Ihre Orks frei nach Schnauze zu Ihren Verteidigungs-Anführern und lassen sie die Festung etwa mit Belagerungsbestien, die Flammenkugeln auf die Feinde verschiessen, wappnen. Das ist auch wichtig, denn in einer weiteren Stufe gilt es, die zuvor eroberte Festung als Verteidiger vor der Rückeroberung zu bewahren. Aber keine Sorge: Der Angriff kommt nicht einfach so. Auch dieser Aufgabe stellen Sie sich erst dann, wenn Sie die Mission aktivieren! Angriffe auf Ihre Festung können jedoch stattfinden, wenn auch ohne negative Konsequenzen für den Status Ihrer Spielwelt in «Mittelerde: Schatten des Krieges». Stimmen Sie vor dem Spielstart zu, dass auch die Onlinefunktionen aktiviert werden, können andere Spieler Ihre Festungen attackieren. Wie gesagt: Ihrer Festung passiert nichts, auch wenn andere Spieler sie erobern sollten. Rüsten Sie Ihre Festung allerdings gut auf, erhalten Sie zusätzliche Belohnungen, wenn der Angreifer scheitert.

Vielfältiger Kombo-Kampf

Am Kampfsystem selbst verändert sich im Vergleich mit dem Vorgänger auf den ersten Blick nur wenig. Wie schon in «Mordors Schatten» spielt sich «Mittelerde: Schatten des Krieges» ähnlich wie die Spiele der Batman-Arkham-Reihe von Rocksteady Entertainment. Primär kämpfen Sie mit Talions Schwert, töten umgestossene Orks mit dessen Dolch in Form eines sogenannten Boden-Todesstosses, kontern feindliche Angriffe auf Knopfdruck oder entfleuchen den Hieben, indem Sie auch mal über die Köpfe von Gegnern hinwegspringen. Das klingt nicht bloss nach Spass, das macht auch Spass!

Wenn Sie die entsprechenden Fähigkeiten besitzen, können Sie auch sämtliche Arten von Bestien reiten, in diesem Fall einen Caragor Wenn Sie die entsprechenden Fähigkeiten besitzen, können Sie auch sämtliche Arten von Bestien reiten, in diesem Fall einen Caragor Zoom© Games.ch

Einige Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger gibt es aber. So können Sie mittels der über Missionen sowie über Stufenaufstiege freigeschalteten Lernpunkte Ihre Möglichkeiten stärker erweitern als bislang. Bestimmte Fähigkeiten erlauben etwa eine kurzzeitige Eineisung des Gegners, wenn Sie über dessen Kopf springen. Zu den Geisterfähigkeiten: Celebrimbor und Talion sind immer in Personalunion unterwegs. Zu ihnen zählt unter anderem der Elbensturm. Haben Sie die sogenannte Fokus-Leiste im Kampf komplett aufgefüllt, lassen Sie diesen mächtigen Angriffssturm los, der Ihnen zig schnelle Angriffe auf die Gegner erlaubt, während Sie selbst immun gegen jeglichen Schaden sind.

Sie können auch die Umgebung zu Ihrem Vorteil nutzen: Explosive Fässer mit Ihrer Fernkampfwaffe in die Luft jagen gehört genauso dazu, wie Fleischköder damit zu aktivieren, um Ghule, Caragor oder Graugs aus der Umgebung anzulocken. Haben Sie die entsprechenden Fähigkeiten aktiviert, dürfen Sie all die genannten Biester, ja sogar Drachen, auch beherrschen, sie reiten und damit Ihre Gegner bekämpfen. Hatten wir bereits erwähnt, dass das Spass macht?

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Mehr Loot tut gut

Tags: Games
Seite 2 von 3
       
       

    Kommentare

    Keine Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.