Test: iExplorer für iPhone
Die kleine Freeware liest den Inhalt jedes iPhones aus, und zwar ohne Jailbreak. Dabei dürfen sowohl Mac- als auch Windows-Anwender mitspielen.
Üblicherweise überlässt man den Datentransfer vom und zum iPhone am besten iTunes. Es gibt jedoch Fälle, in denen man direkt auf das Dateisystem zugreifen möchte – etwa dann, wenn die Festplatte des Rechners den Geist aufgegeben hat und sich viele Fotos und Musikstücke nur noch im Bauch von Apples Smartphone befinden.
In solchen Fällen wird die kostenlose Anwendung «iExplorer» zu einem wertvollen Mitstreiter. Sie zeigt den kompletten Inhalt des Speichers – auch dann, wenn das Gerät nicht einem Jailbreak unterzogen wurde.
Nach dem Start der Software wird der Inhalt des iPhones aufgefächert, wobei die Apps von den Medien getrennt werden. Alle Elemente lassen sich nun ganz einfach via Drag & Drop auf den Rechner ziehen.
Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es trotzdem: Das iPhone speichert die Dateien nicht unter dem Namen, wie sie angezeigt werden, sondern unter einem Kürzel. So zeigen die Musikdateien ausschliesslich Namen wie «GACA.m4a». Allerdings sind die Metadaten vorhanden, und aufgrund der dort gespeicherten Titelinformation lassen sich die Dateienamen später in iTunes wiederherstellen. Ausserdem frisst der Teufel in der Not bekanntlich Fliegen.
Fazit: iExplorer wird zu einem geschätzten Helfer, wenn es darum geht, den Inhalt des iPhones zu retten. Die Anwendung (Mac und Windows) kann direkt von der Website des Herstellers geladen werden.
Klaus Zellweger PRODUKTINFOS
iExplorer 2.2.1
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