Test: iPhone 4
In ein eckiges Glasgehäuse gepackt sieht das iPhone 4 komplett anders aus als seine Vorgänger. Die Schwachstellen bleiben die alten.

Apple iPhone 4
Apple hat nicht nur die Optik, sondern auch das Innenleben verändert. Auf den ersten Blick ist das vor allem beim sogenannten Retina-Display ersichtlich, das mit 960 x 640 Pixeln über eine höhere Auflösung verfügt. Es liefert gestochen scharfe Bilder – Farbe und Kontrast kommen hervorragend zur Geltung. Mit einem Verhältnis von fast 1300:1 ist Letzterer sieben mal besser als beim Vorgänger. Abzüge gibt es für die unregelmässige Ausleuchtung.
Der integrierte A4-Prozessor arbeitet gemäss unseren Messungen etwa 40 Prozent schneller als beim direkten Vorgänger. Dies macht sich nicht nur bei der Nutzung installierter Applikationen bemerkbar, sondern auch beim Surfen im Web. Hierfür ist zudem der neue WLAN-Chip verantwortlich, der erstmals den N-Standard unterstützt.
Der Akku hält gemäss unseren Tests beim Anschauen von Videos nur eine Stunde länger durch als beim direkten Vorgänger. Bei höherer Belastung sinkt die Laufzeit weiter: Bei hoher Nutzung, mit voller Helligkeit und eingeschalteten Schnittstellen, liegt der Vorsprung noch bei 37 Minuten. Für Power-User reicht die Batterie weiterhin nicht übers Tagesende hinaus.
Die kolportierten Empfangsprobleme liessen sich bei unserem Gerät nicht reproduzieren. Zwar schwankte die Empfangsanzeige, je nachdem, wie der Tester das iPhone 4 in der Hand hielt. Aber Verbindungsabbrüche oder Transfereinbrüche gab es keine.
Fazit: Das iPhone 4 wirkt hochwertig und robust. Der Bildschirm liefert superschöne und extrem scharfe Bilder. Allerdings hält der Akku nur unwesentlich länger durch als beim Vorgänger. Zudem ist das Glasgehäuse anfällig für Fingerabdrücke.
Dieser Test stammt von unserer Schwesterzeitschrift MacWelt.de.
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