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Test: Sony Ericsson Vivaz

Das Sony Ericsson Vivaz mit 8,1-Megapixel-Kamera ermöglicht Videoclips in HD-Qualität. Lesen Sie hier, was das Handy für Hobby-Regisseure wirklich taugt.

blue_quad von Manuela Amrein (31.03.2010)

vergrößen Das Sony Ericsson Vivaz hat ein anmutendes Klavierlack-Design, ist sehr handlich, aber leider komplett aus Plastik gebaut. Bedient wird das Smartphone über seinen 3,2-Zoll-Touchscreen - entweder per Finger oder mit dem mitgelieferten Stylus. Gewöhnungsbedürftig ist seine Menüoberfläche mit fünf verschiedenen Startseiten. Per Fingerstreich oder Tipp auf den entsprechenden Tab wird zwischen Kontakt-Favoriten, Twitter, einem schlichten Hintergrund, Mediengalerie und einer Liste mit acht frei definierbaren Verknüpfungen hin und her gewechselt. Die verschiedenen Displays sind jedoch nicht konfigurierbar. Wer anstelle von Twitter lieber Facebook hätte, hat leider das Nachsehen.

Das Gerät selber leidet aber vor allem unter den Schwächen des Symbian-Betriebssystems. Im Menü-Labyrinth findet man sich kaum zurecht und die Bedienung ist so umständlich und mühselig wie bei keinem anderen Handy-Betriebssystem. Zum Aufrufen von Funktionen verlangt das System einen Doppelklick. Zuerst wird die jeweilige Option markiert, mit einem weiteren Touch dann erst geöffnet. Das kann auf die Dauer nerven. Ausserdem hat das Display extrem Mühe die Fingerberührungen zu erkennen, mit dem Fingernagel geht’s dann schon wesentlich besser. Doch die Lust am Tippen von Nachrichten oder dem Surfen im Internet vergeht einem so schnell.

Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf seiner 8.1-Megapixel-Kamera mit der auch Videoclips in hochauflösender Qualität (1280 x 720 Pixel) aufgenommen werden können. Zu ihrem Funktionsumfang zählen ein Fotolicht, Autofokus, Bildstabilisator, 4-facher Digitalzoom sowie diverse Konfigurationsmöglichkeiten. Die Aufnahmen vermochten jedoch nur mit optimalem Umgebungslicht zu überzeugen. Zudem geht dem Autofokus bei grösseren Distanzen die Puste aus und je mehr gezoomt wird, desto mehr verpixelt werden die Aufnahmen. Praktisch: Dank separaten Knöpfen am Gehäuserand lässt sich der Kamera- als auch der Videomodus schnell aktivieren.

In Sachen Konnektivität ist das Vivaz gut bestückt. Es gibt WLAN, HSPA, einen GPS-Empfänger und eine microUSB-Schnittstelle. Um Musik zu hören hat Sony Ericsson ein ganz anständiges Stereo-Headset im Lieferumfang beigelegt. Dank 3,5-Milimeter Klinkenschnittstelle, können aber auch die eigenen Kopfhörer angeschlossen werden. Schade nur, dass der Anschluss auf der linken Seite des Gerätes positioniert wurde. Übliche Kopfhörer stehen so nämlich weit vom Gerät ab, welches unter diesen Umständen kaum mehr in der Hosentasche Platz hat. Beim mitgelieferten Headset wurde dafür der Stecker um 90 Grad abgewinkelt.

Fazit: Das handliche Multimedia-Handy eignet sich für alle, die unterwegs spontan Videos und Fotos aufnehmen wollen. Tolle Ergebnisse gelingen jedoch nur bei Tageslicht. Ausserdem raubt einem die mühsame Bedienung schnell den Spass an den restlichen Funktionen.



PRODUKTINFOS

Sony Ericsson Vivaz

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ProHD-Kamera, WLAN, Speicherkarte
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ContraBedienung, reagiert träge
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Details: Symbian S60 5th Edition, 3,2-Zoll-Touchscreen, 8,1 Megapixel-Kamera, HD-Videoaufnahmen (720p), HSPA, WLAN, GPS-Empfänger, 8 GB microSD-Speicherkarte
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Strassenpreis: Fr. 649.-
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