Test: Sony PRS-300
Sonys PRS-300 gehört zu den kleinsten Lesegeräten für elektronische Bücher. Das Display ist nur 5 Zoll gross (12,7 cm Bilddiagonale). Der interne Speicher fasst 512 MB. Kann der E-Reader überzeugen?

Überzeugt nicht: PRS-300 von Sony
Leider fehlt dem Gerät die Möglichkeit, den mageren Speicher mittels externer Speicherkarte zu erweitern. Digitale Bücher lassen sich nur per USB-Kabel vom PC auf das Gerät kopieren – Sony verzichtet auf eine WLAN-Schnittstelle oder eine Anbindung ans Handy-Netz.
Positiv ist dafür die Vielfalt der unterstützten Formate: Ausser des offenen ePub-Standards erkennt das Gerät auch DOC- oder PDF-Dokumente. Die Bedienung ist dank gut platzierter Knöpfe einfach. Der E-Reader reagiert jedoch träge, das Umblättern dauert lange.
Zum Lieferumfang zählt die Software Reader Library, die auf dem PC und dem PRS-300 gespeicherte Bücher auflistet. Diese lässt sich intuitiv bedienen und sorgt für Übersicht. Deren Einsatz ist aber nicht zwingend – Anwender können als Alternative auch den Windows-Explorer verwenden.
Fazit: Der Sony PRS-300 liest eine stattliche Anzahl Formate, ist aber zu mager ausgestattet. Zudem arbeitet das Gerät sehr träge.
PRODUKTINFOS
Sony PRS-300
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