Test: Tablet Archos 101
Chic, vielseitig, aber nicht zu teuer, das ist das Kurzfazit zum Archos 101. PCtipp-Cheftester Daniel Bader zeigt auf, was das Tablet sonst noch zu bieten hat.
Chic, vielseitig, aber nicht zu teuer: 549 Franken kostet das Android-Tablet (Version 2.2) des Herstellers Archos. PCtipp hat das 10,1-Zoll-Gerät getestet.

Archos 101: Tablet mit Android 2.2
Das Gerät (ca. 1,2 cm dick) wiegt nur 480 Gramm und ist, im Vergleich zu Apples iPad überraschend leicht. Dennoch liegt das 101 sehr gut in der Hand. Als CPU werrkelt ein Cortex-A8 vom Hersteller ARM. Neben 16 GB SSD-Speicher integriert der Hersteller WLAN-N (300 Mbit/s) sowie Bluetooth. Die ins Chassis eingelassene Webcam löst mit 0,3 Megapixeln auf. Punkto Schnittstellen sind ein Kartenleser, zwei USB-2.0-Ports sowie eine HDMI-Schnittstelle integriert.
Sehr handlich: Beim Booten lässt sich der Archos 101 etwas viel Zeit: Handgestoppte 32 Sekunden benötigt das Modell (Auflösung 1024 x 600 Bildpunkte), bis man damit arbeiten kann. Weiterer Kritikpunkt: Zwar funktioniert der berührungsempfindliche Bildschirm so, wie er soll, allerdings ist er einen Tick zu träge. Er ruckelt. Das merkt man vor allem, wenn man beim Startbildschirm die einzelnen Apps verschiebt. Besser ist die Menüführung: Die einzelnen Untermenüs sind sehr transparent, tippt man darauf, öffnen sie sich ohne Verzögerung.
Auch die Qualität des Bildschirms überzeugte das PCtipp-Testcenter: Zwar tendiert der Glare-Type-Touchscreen leicht zum Spiegeln, hält sich aber noch in Grenzen. Selbst, wenn seitliches Licht auf das Gerät fällt oder in schlecht ausgeleuchteten Räumen lässt sich das Abgebildete sowie Text noch gut lesen.
Die Akkulaufzeit ermittelten wir im Betrieb zwischen 3 bis 5 Tagen. Läuft ein Film oder ist das WLAN aktiv, schrumpft diese je nach Auslastung auf deutlich unter einen Tag zusammen.
Fazit: Das Archos 101-Tablet überzeugt mit einer hohen Ausstattung und schönen Funktionen, einzig am trägen Startbildschirm sollte der Hersteller nachbessern.
PRODUKTINFOS
Tablet Archos 101
Die Entwickler von xycall versprechen, dass man mit der App jede Menge Geld sparen kann. Das mag sein - in der Theorie. Doch wie siehts in der Praxis...
Zum zehnten Geburtstag des Spielklassikers Grand Theft Auto III (GTA III) ist die Vollversion für Android-Geräte, iPhones und iPads erschienen.
Intels SSD-Festplatte der neuen Serie 520 kommt im kompakten 2,5-Zoll-Format und bietet eine Kapazität von 240 GB.
G Data hat mit BankGuard eine Software auf dem Markt, die Onlinebanking sicherer machen soll. Sie schützt Transaktionen in Echtzeit.
Mit Videomizer 2 präsentiert S.A.D. eine Videooptimierung, die gängige Korrekturen umfasst und vor allem verwackelte Aufnahmen verbessern soll.
Der speziell auf Apple-Geräte ausgerichtete Philips Fidelio L1 kostet rund 400 Franken.

