Test: TuneUp Utilities 2011
Wir testeten das TuneUp Utilities 2011. Ob es PCtipp-Redaktor Mark Schröder überzeugen konnte, lesen Sie im Testbereicht.
Ausser Bewährtem bieten die TuneUp Utilities 2011 von S.A.D. auch Neuerungen, um die Leistung von PCs zu optimieren: «Program Deactivator» soll etwa die Belastung durch Dienste reduzieren. Im «Tuning Status» lassen sich ressourcenfressende Dienste abschalten. Mit der «Bewertungsfunktion» helfen sich Nutzer gegenseitig. Nach der Installation bietet die Software eine schnelle 1-Klick-Wartung. Auf unserem Testsystem wurden dadurch 210 fehlerhafte Einträge in der Registry bereinigt sowie rund 142 MB an Festplattenspeicher zurückgewonnen. Beim Startvorgang, dem Herunterfahren sowie dem Defragmentieren der Festplatten konnte der PCtipp allerdings keine Temposteigerung messen.
Im Hauptmenü findet sich der Eintrag «ungenutzte Potenziale», um das Windows-System «wie-am-ersten-Tag» zu optimieren. Klickt der Nutzer den Link an, werden weitere Optimierungsschritte eingeblendet: Im assistentengeführten «Turbo-Modus» lassen sich unter anderem die Indexierungsfunktion und das Aero-Design von Windows sowie die Energieoptimierung bei Notebooks ausschalten, um die Leistung zu steigern. Benutzer sollten sich aber auskennen. Zerstören kann man zwar nichts, dafür aber Sicherheitsfunktionen deaktivieren.

Optimiert Windows-Systeme mit einem einfachen Mausklick
Interessant ist die Funktion «Program Deactivator»: Hier werden Dienste aufgeführt, die beim Start geladen werden und das System bremsen können. Besteht eine Internetverbindung, lassen sich diese Dienste mit denen anderer TuneUp-Nutzer abgleichen. Die Idee ist gut, an der Umsetzung haperte es noch: Unser Testsystem antwortete beim Abrufen der Infos mit einem Fehler.
Fazit: Die TuneUp Utilities 2011 von S.A.D. mischen Bekanntes mit neuen Funktionen. Zaubern kann die Optimierungs-Software allerdings nicht.
PRODUKTINFOS
TuneUp Utilities 2011 (S.A.D.)
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