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MacBook: Akku lädt nicht - was nun?

Spielt das Ladegerät am MacBook verrückt, kann die Ursache manchmal auf eine fehlerhafte Kalibrationseinstellung zurückzuführen sein. So gehen Sie der Sache auf den Grund.

von Simon Gröflin 07.10.2015

Wenn sich von einem Tag auf den anderen der Akku des MacBooks nicht mehr lädt, kann das entweder am Netzteil, am Akku an einem RAM-Problem liegen. In manchen Fällen kann es helfen, den sogenannten P-RAM-Status zu leeren. Hintergrund: Das Mac OS speichert einzelne Einstellungen wie Akkuanzeige und die Display-Auflösung separat in einem gesonderten RAM-Bereich. Wenn Sie diesen zurücksetzen, kann das manchmal ein Wunder bewirken.

Tipp: Bevor Sie einen P-RAM Reset durchführen, vergewissern Sie sich am besten kurz, ob sich auch wirklich keine Fremdpartikel wie Textilfasern oder gar Büroklammerstücke in der Ladebuchse des MacBooks verfangen haben. Denn meist ist die Ursache für den Ladeunterbruch schnell gefunden.

1. Fahren Sie zuerst alle Programme herunter bzw. lassen sie sich diese durch die Herunterfahren-Funktion vom Mac OS ordnungsgemäss beenden.

2. Warten Sie am besten mindestens 10 Sekunden. So stellen Sie sicher, dass keine Restspannung mehr besteht und der Arbeitsspeicher vollständig entleert ist.

3. Halten Sie die Tastenkombination [CMD, ALT, P, R] gedrückt.

4. Während Sie die Tasten noch gedrückt halten, betätigen Sie kurz den Einschaltknopf bzw. die Power-Taste – lassen Sie dabei die vorherigen Tasten nicht los!

5. Warten Sie jetzt, bis der Mac sich einschaltet. Warten Sie, bis zweimal nacheinander der Startton erklungen ist. Lassen Sie erst nach dem zweiten «Gong» die Tasten wieder los.

Falls dem Akku nichts mehr auf die Sprünge hilft, empfiehlt sich professionelle Hilfe durch einen Apple Store oder einen autorisierten Reseller. Je nach Alter und Garantie des MacBooks lohnt sich die Überlegung, statt einen Termin an der Genius Bar zu vereinbaren, mit weiteren Reparaturdienstleistern zu vergleichen oder den Akku notfalls selber auszutauschen.

Tags: Macbook

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