Pizza hier, Pizza da
Google berücksichtigt jetzt, von welchem Ort ich eine Suchanfrage sende und passt die Suchergebnisse automatisch an. Die Idee ist ja eigentlich nicht dumm, hat aber einige Tücken.
Die standortbasierte Suche von Google ist meist praktisch: Wenn ich zum Beispiel «Pizza» eintippe, werden mir direkt Pizzakuriere aus der Umgebung angezeigt. Wie entlastet es mich doch, nicht mehr «Pizza Zürich» eintippen zu müssen! Fast 1 Sekunde meiner kostbaren Lebenszeit gespart, die ich dann mit dem orientierungslosen Herumklicken in Facebook verplempern kann.
Doch leider kann man dieses Feature nicht deaktivieren. Wenn ich zum Beispiel «Pizzeria Milano» eingebe, suche ich eben genau das: eine Pizzeria in Milano. Stattdessen zeigt mir Google zuoberst lauter Schweizer Webseiten an.
Ein Alptraum sind solche Funktionen für all jene, die selbst eine Webseite betreiben und gerne wüssten, mit welchen Suchbegriffen sie ganz oben landen. Das lässt sich je länger je weniger feststellen, da alles zunehmend personalisiert und obendrein völlig intransparent ist.
Zudem gibt es ja im Fall der Pizzakuriere auch eine andere standortbasierte Lösung: am Abend den Briefkasten leeren. Nein, nicht die Mailbox, den Briefkasten. Der ist immer voll mit Offline-Spam von Pizzalieferanten aller Art, trotz grossem Aufkleber, dass ich keine Werbung wünsche.
Kommentar: eine Frage der Philosophie
Hannes Weber
Kommentar: Apple verspielt Vorsprung
Reto Vogt
Universal und schnell
Daniel Bader
Alle Kommentare von Gaby Salvisberg
Alle Kommentare von Hansjörg Honegger
Alle Kommentare von Sascha Zäch
Alle Kommentare von Janis Berneker
Alle Kommentare von Daniel Bader
Alle Kommentare von David Lee
Alle Kommentare von Reto Vogt
Alle Kommentare von Klaus Zellweger
Alle Kommentare von Hannes Weber
