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Nigeria-Connection sucht Opfer per E-Mail

Eine Bande von Betrügern, die schon seit mehreren Jahren per Post ihre Opfer findet, setzt jetzt offensichtlich Mails als Kontaktmittel ein.
blue_quad von Bruno Habegger (07.08.2000)
Die Betrüger, die mit verschiedenen Absenderadressen operieren, gehen immer nach dem gleichen Muster vor [1]. Adressaten sind meist mittelständische Unternehmer oder Selbstständige, deren Anschrift den Betrügern in die Hände gefallen ist.
In den Mails oder Briefen [2] wird eine hohe Beteiligung an unterschlagenen Geldern aus Nigeria versprochen, wenn der Angeschriebene ein Konto zur Geldwäsche bereitstellt. Stimmt der Angeschriebene zu, folgt im zweiten Schritt die Bitte um einen Vorschuss für Flugtickets und Bestechungsgelder. Wird die erbetene Summe überwiesen, verschwinden die Betrüger von der Bildfläche. Neuerdings werden die Anschreiben über Mail-Konten an die Opfer gerichtet.

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