Spam-Mails sind unlauter
Die Lauterkeitskommission stützt eine Beschwerde gegen Werbemails und fordert die Verursacher auf, ihre Tätigkeit zu unterlassen.
Hintergrund ist die Beschwerde des Internet-Aktivisten Roman Racine. Er reichte bei der Lauterkeitskommission eine Klage gegen einen nicht näher bezeichneten Absender von Werbemails ein.
Die Lauterkeitskommission hat die Beschwerde gutgeheissen. Die Werbemails stellen "eine aggressive Verkaufsmethode dar, da die Zustellung unverlangt und ohne Nachweis einer Kundenbeziehung erfolgt ist". Zudem habe in den betroffenen Mails eine konkrete Angabe der Identität des Absenders gefehlt.
Die Lauterkeitskommission ist ein Kontrollinstrument der Werbebrache. Ihre Arbeit stützt sich auf das schweizerische Lauterkeitsrecht.
Die Swiss Internet User Group (SIUG) [1] prüft laut eigenen Angaben, ob eine Musterklage gegen Schweizer Spamer durchgezogen werden kann. Für solche rechtlichen Massnahmen soll laut einer Medienmitteilung in Kürze ein Verein gegründet werden.
Weitere Angaben stellt der Beschwerdeführer Racine im Internet zur Verfügung [2].
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