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KRACK: Windows-User sollten schon geschützt sein

Microsoft hat offenbar für Schutz gegen die WPA2-Lücke gesorgt. Patches für Smartphones dürften folgen. Doch, was passiert mit IoT-Geräten?

von Jens Stark 17.10.2017

Die gestern veröffentlichte dramatische Lücke in der WLAN-Verschlüsselung WPA2, genannt KRACK, wird von Herstellern bereits bekämpft. Sie liefern Patches für Betriebssysteme und Geräte, die via Wi-Fi kommunizieren. Besonders zackig war diesmal Microsoft. Die Redmonder haben nämlich bereits mit den monatlichen Patches des vergangenen Dienstags die Lücke für alle noch supporteten Windows-Betriebssysteme geschlossen. Dies bestätigt der Software-Riese in einem Statement zum Sicherheits-Update CVE-2017-13080 auf der Support-Seite.

Wer also – wie immer wieder von IT-Security-Experten empfohlen – seine Windows-Systeme automatisch patchen lässt, ist vor möglichen KRACK-Spoofing-Attacken sicher.

In relativer Sicherheit dürfen sich auch Besitzer von iPhones und Macs wiegen. Wie Rene Ritchie von iMore tweetet, habe Apple ihm gegenüber bestätigt, dass die Lücke für die aktuellsten Betas diverser Apple-Betriebssysteme geschlossen worden sei. Die regulären Apple-OS-Varianten werden sicher demnächst folgen. Auch Androiden dürften wohl so schnell wie möglich mit Software-Pflästerli versorgt werden.

IoT einmal mehr ein Einfallstor

Dagegen werden all die Besitzer von IoT-Devices (Internet of Things) sich nicht so schnell in Sicherheit wähnen dürfen. Denn viele dieser Geräte erhalten – wenn überhaupt – höchst selten Sicherheits-Updates. Diese Einschätzung bestätigte auch Candid Wüest, Threat Researcher bei Symantec Schweiz, gegenüber Computerworld. Er spricht im Zusammenhang mit KRACK von einem «Heartbleed für Wi-Fi», der besonders schlecht für das Internet der Dinge sei.


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