Big Brother Awards 2003: noch 52 Kandidaten übrig

Der Big Brother Award ist eigentlich ein Negativpreis. Mit ihm werden Personen und Institutionen ausgezeichnet, die sich durch übertriebene Überwachung hervortun. Dieses Jahr müssen 52 Kandidaten bangen.

von Sascha Zäch 10.10.2003

Organisiert werden die Big Brother Awards [1] von der Swiss Internet User Group [2] und vom Archiv Schnüffelstaat Schweiz [3] mit Unterstützung des Kulturzentrums Rote Fabrik [4], des Vereins Trash.net [5] und der Online-Gewerkschaft //Syndikat [6]. Dieses Jahr sind insgesamt über 80 Nominationen eingereicht worden. Das Organisationskomitee hat davon rund 52 für die Endausscheidung ausgewählt. Die endgültigen Gewinner, oder besser gesagt Verlierer, werden bis zum 1. November von einer 13köpfigen Jury bestimmt. Die Preisverleihung findet an diesem Tag um 20.00 Uhr im Dachstock der Reithalle Bern statt.

Die 52 Datenschutzsünder treten in den vier Kategorien "Staat", "Business", "Kommunikation" und "Lebenswerk-Award" an. Gleichzeitig wird der so genannte "Winkelried-Award" vergeben. Er zeichnet im Gegensatz zu den anderen Preisen eine Person aus, die sich im Kampf gegen zunehmende Überwachung und Kontrolle verdient machte. Die Liste mit allen Kandidaten soll noch vor Ende Oktober auf der Webseite der Organisatoren veröffentlicht werden.


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