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BlackBook 2000: SIUG bezieht Stellung

Die Swiss Internet User Group (SIUG) bezieht Stellung zur BlackBook 2000 CD-ROM, die ab morgen indirekt vor Gericht beurteilt werden muss.

von Beat Rüdt 16.05.2001 (Letztes Update: 16.05.2001)

In einer Pressemitteilung bezieht SIUG Stellung zur Analyse der BlackBook 2000 CD-ROM, auf der Daten über Domainbesitzer wie Internet- und E-Mailadressen zu Marketingzwecken vertrieben werden [1].

Das Vorgehen der Vertreiber der Datensammlung geht laut SIUG mit fadenscheinigen Argumenten gegen die öffentliche Analyse seiner Adress-Sammelmethoden vor. SIUG will den von F.G. Farinoli angeklagten Studenten, der sich intensiv mit der Black Book 2000 auseinandergesetzt hat, unterstützen. SIUG geht wie der Student davon aus, dass die Datensammlung vermutlich gegen die Bestimmungen des Eidgenössischen Datenschutzgesetztes verstösst.

Um beurteilen zu könne, ob die Anschuldigungen des Studenten gegen Farinoli rechtens sind oder nicht, wird das Gericht wohl beurteilen müssen, ob die gesammelten Daten auf der Marketing-CD rechtens sind oder nicht. Die morgige Verhandlung kann mit Spannung erwartet werden.


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