Gobuntu: Ubuntu für Open-Source-Puritaner
Entwickler basteln an einer weiteren Abwandlung des Linux-Betriebssystems Ubuntu. Das «Gobuntu» getaufte Derivat hat zum Ziel, möglichst komplett auf proprietäre Software zu verzichten.
Linux-Distributionen wie Ubuntu [1] bestehen zwar prinzipiell aus Open-Source-Software; ganz auf proprietäre Software verzichten können sie aber meist nicht. Geheim gehaltene Spezifikationen von Hardware verunmöglichen den Open-Source-Programmierern oftmals, einen eigenen Treiber zu schreiben.
Diesem Problem hat sich das Linux Driver Project angenommen [2].
Die neue Ubuntu-Abwandlung Gobuntu setzt voll auf freie Software. Mark Shuttleworth, der Ubuntu ins Leben gerufen hat, ruft in seinem Blog [3] Entwickler auf, sich an dem Projekt zu beteiligen. Die Grenzen von Open Source sollen damit ausgeweitet werden. Von Gobuntu gibt es erst instabile Testversionen, die ständig aktualisiert werden.



