Home  >  News  >  Betriebssysteme  > Meldung 48493

spacer

Windows 7E ist tot

Wie Microsoft mitteilt, wird Windows 7 auch in Europa mit dem Internet Explorer ausgeliefert. Dafür gibts für alle Nutzer ein Pop-up-Fenster, um den Browser der Wahl zu installieren.

blue_quad von Reto Vogt (03.08.2009)

vergrößen Microsoft begräbt die Pläne, Windows 7 in Europa ohne Browser auszuliefern. Damit ist das sogenannte Windows 7E gestorben. Der Entscheid, weltweit dieselbe Version auf den Markt zu bringen, sei auch aufgrund von Feedbacks von Herstellern und Business-Partnern gefallen, schreibt Microsoft-Anwalt Dave Heiner im offiziellen Blog.

Stattdessen wollen die Redmonder den eigenen Internet Explorer auf jedem Windows-7-PC vorinstallieren. Nach dem ersten Start erscheint gemäss Microsoft-Plänen bei jedem Anwender ein Pop-up-Fenster, das neben dem Internet Explorer den Firefox, Google Chrome, Opera und Safari zum Download anbietet. Es soll darüber hinaus möglich sein, den Lieblingsbrowser als Standard festzulegen und nicht gewünschte Surfboliden zu deaktivieren.

Noch hat die EU-Kommission diesem Vorhaben noch nicht zugestimmt. Microsoft hofft aber darauf, dass dies baldmöglichst geschieht. Sollte die Kommission den Vorschlag ablehnen, müssten verschiedene Optionen geprüft werden. Eine Rückkehr zu Windows 7E sei ebenfalls eine Möglichkeit, so Heiner.

Sobald die Zustimmung erfolgt, will Microsoft das Pop-up-Fenster nicht nur auf neuen Windows-7-Maschinen erscheinen lassen. Jeder XP- und Vista-Nutzer, der den Internet Explorer als Standardbrowser definiert hat, soll den sogenannten Ballot-Screen sehen und den gewünschten Browser herunterladen können.



  


Anzeige
Social Bookmarks
ARCHIV
left
MAI 2012
right
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
30
1
2
3
4
5
6
7
8
9

» Die letzten 14 Tage

» Newsarchiv

Wählen Sie:
Ähnliche News

Statt gar keinem Browser will Microsoft nun eine Auswahl von mehreren Alternativen im neuen Betriebssystem anbieten. Windows 7 jetzt doch mit Browsern

Wichtige Änderungen von Chrome 3 betreffen die URL-Zeile sowie die JavaScript-Verarbeitung. Chrome 3: Google zeigt erste Beta

Google beseitigt mit der neuen Chrome-Version 2.0.172.37 zwei Schwachstellen in seinem Browser. Ausserdem wurden Stabilität und Update-Mechanismus verbessert. Kleines Service für Chrome

Mozilla will morgen Dienstag den nächsten Update ihres Browsers Firefox 3.5 freigeben. Firefox 3.5: Ab Dienstag downloadbar

Google hat in seinem Browser eine riesige Sicherheitslücke gestopft. Details zum Loch will der Suchmaschinenbetreiber allerdings (noch) nicht verraten. Geheimnis: Google-Chrome-Lücke

Leser empfehlen

Der Gang durch die Gerichte brachte nichts: Ein junger Mann muss 675'000 US-Dollar Strafe zahlen, weil er Filesharing betrieben hat. 675'000 Dollar Busse für 30 Downloads

Sunrise überarbeitet (wieder einmal) seine Mobilabos. Die neuen Flat-Tarife bieten jetzt auch eine SMS-Flatrate, zudem werden neue Flatrates für Auslandnutzer... Neue Handy-Abos von Sunrise

Ein US-Start-up namens Leap Motion will einen Durchbruch in der Bewegungssteuerung erzielt haben. Ein jetzt veröffentlichtes Video vermag zumindest schon... Revolutionäre Gestensteuerung für 70 Dollar?

Gegen drei Mitarbeiter von Orange, Sunrise und Swisscom hat die Genfer Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eingeleitet. Der Grund: Sie sollen vertrauliche... Datenskandal bei Schweizer Telkos

Aktuellen Gerüchten zufolge könnte Apple das Bildformat bei seinem neusten iPhone-Modell ändern und künftig auf ein 16:9-Display setzen. iPhone 5: 3,99 Zoll und neues Bildformat?

Aktuelle Meldungen

In einem Video demonstriert ein Nokia-Mitarbeiter, wie ungemein robust das Windows Phone Lumia 900 ist. Nokia Lumia 900: Ich bin auch ein Hammer

Apple gestattet es den Virenjägern von Kaspersky nicht, eine Security-App für iOS herauszubringen. Laut Kaspersky schaufelt sich Apple damit sein eigenes... Kein Virenschutz für iOS: Kaspersky warnt

Nach Swisscom und Cablecom erweitert auch Sunrise das HD-Senderangebot ihres TV-Dienstes. Zudem wird die ComeBack-TV-Funktion erweitert. Sunrise TV: mehr HD, mehr ComeBack

Facebook klagte gegen eine norwegische Pornoseite namens Faceporn und erhob Anspruch auf den Domainnamen. Die US-Richterin entschied jetzt aber gegen... Faceporn siegt gegen Facebook

Nachdem auch die chinesischen Regulierungsbehörden ihre Zustimmung gaben, hat Google jetzt die Übernahme von Motorola Mobility definitiv abgeschlossen. Motorola Mobility gehört jetzt Google

Partnerchannel

 

Alles aus der Cloud-Welt für KMU von Microsoft Schweiz. 

 

ANZEIGE
Anzeige