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Android-4-Nutzer nur eine Randgruppe

Google hat neue Zahlen zur Verbreitung der unterschiedlichen Android-Versionen veröffentlicht. Die zeigen: Die Verbreitung von Android 4 (Ice Cream Sandwich) schreitet nur mühsam voran.

blue_quad von Hannes Weber (03.02.2012)

Google hat aktuelle Zahlen zur Verbreitung der unterschiedlichen Android-Versionen per 1. Februar veröffentlicht. Die für Entwickler gedachten Daten wurden über einen Zeitraum von zwei Wochen erhoben. Die mit Abstand meist verbreitete Version ist nach wie vor Gingerbread (2.3.x). Nicht weniger als 58,1 Prozent aller Android-Geräte laufen auf einer Version zwischen 2.3.3 und 2.3.7 – dies betrifft insbesondere einen Grossteil der aktuellen Smartphones. Ein Grossteil der Geräte läuft noch auf Android-Version 2.2 (FroYo) – nämlich ganze 27,8 Prozent. Und mit 7,6 Prozent ist ein beachtlicher Teil der Android-Geräte gar noch mit Version 2.1 (Eclair) ausgestattet.

Die mit Abstand meist verbreitete Android-Version ist derzeit 2.3.3vergrößenDie mit Abstand meist verbreitete Android-Version ist derzeit 2.3.3 Und was ist mit Android 4 (Ice Cream Sandwich), der heiss ersehnten neuen Version des Google-Betriebssystems? Nun, gerade einmal 1 Prozent aller Android-Geräte kommt die Ehre zuteil, mit der neusten Version ausgestattet zu sein. Das liegt schlicht und einfach daran, dass nebst dem Samsung Galaxy Nexus und dem Google Nexus S sowie dem neuen Asus-Tablet Eee Pad Transformer Prime noch keine Geräte das Update erhalten haben. Die Verbreitung von Ice Cream Sandwich ist damit gleich gross wie die der Uralt-Version Donut (Android 1.6), die ebenfalls noch auf 1 Prozent kommt.

Bleibt noch Honeycomb (Android 3.x) zu erwähnen, die ausschliesslich für Tablets entworfene Vorgängerversion von Ice Cream Sandwich. Nur 3,4 Prozent aller Android-Geräte macht Honeycomb aus. Darin enthalten ist die Mehrheit der aktuell verfügbaren Android-Tablets.

Die von Google veröffentlichten Zahlen zeigen erneut eines der grossen Probleme von Android auf: Die Fragmentierung in die unterschiedlichsten Betriebssystemversionen. Genau dieses Problem möchte Google mit Android 4, das sowohl Smartphones als auch Tablets unterstützt, angehen. Wie die neuen Statistiken zeigen, hat Google aber noch einen langen Weg vor sich.



  


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