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Google und die Android-Fragmentierung

Fragmentierte Hardware-Landschaft, konkurrierende Geschäftsmodelle, keine zentralisierte Auslieferung. In diesem schwierigen Umfeld kämpft Googles mobiles Betriebssystem um die Gunst der Enduser und Entwickler. Letztere sollen mit dem «Platform Developer Kit» einen verbesserten Zugang zu neuen Android-Versionen erhalten.

von Marcel Hauri 02.07.2012

An der I/O-Konferenz von letzter Woche stellte Google der Android-Entwicklergemeinde ein neues Tool mit dem Namen «Platform Developer Kit» vor. Mit dieser Software sollen Entwickler frühzeitig mit den neuen Funktionen geplanter Android-Releases in Kontakt kommen und so ihre Apps anpassen können. Um die neuste Android Version 4.1 Jelly Bean den Entwicklern schmackhaft zu machen, wurden die Teilnehmer der I/O-Konferenz mit einem Gerät beschenkt, das bereits mit Jelly Bean ausgestattet war.

Erst 11 Prozent der Geräte auf Ice Cream Sandwich

Android kämpft mit der Fragmentierung Android kämpft mit der Fragmentierung Zoom Nach wie vor präsentiert sich die Android-Versionisierung der mobilen Devices auf eher mittelalterlichem Niveau. So sind erst knapp 11 Prozent sämtlicher Geräte mit der neusten Version Ice Cream Sandwich (4.x) ausgestattet. Der Hauptharst der Geräte läuft jedoch nach wie vor auf Android 2.2 (Froyo) oder 2.3.x (Gingerbread). Beide Hauptversionen wurden im Jahr 2010 veröffentlicht, die letzte Version von Gingerbread datiert auf September 2011.

Die Update-Politik des Open-Source-Betriebssystems krankt an der Tatsache, dass viele Gerätehersteller eigene Versionen von Gingerbread geschrieben haben, die sie jetzt nicht unbedingt an die Version 4 anpassen wollen oder können. Denn für die Update-Verbreitung sind nicht die Gerätehersteller, sondern im Endeffekt die Telkos zuständig - aber dies ist nicht ihre Kernkompetenz. Auch wird argumentiert, dass die Gerätehersteller und Telkos lieber neue Devices verkaufen wollen, anstatt angestaubte Geräte mit dem neuen Betriebssystem fit zu trimmen.

Totgeburt Android-Update Alliance?

Auch das an der letztjährigen I/O angekündigte Android-Update Alliance scheint nicht recht ins Rollen zu kommen. Wir erinnern uns: Google hat angekündigt, dass sichergestellt werden soll, dass Android-Updates alle 18 Monate ausgeliefert werden. An einem «fireside chat» mit dem Android-Team von Google wand sich Dave Burke, oberster Android-Entwickler, bei der Frage, was jetzt mit Android Alliance sei. Frei übersetzt antwortete er: «Es sind noch keine 18 Monate seit der Ankündigung vergangen, warten wir mal ab, was kommen wird.»

Für Ezra Gottheil, Analyst bei Technology Business Research, wäre es eine Lösung, dass zukünftige Android-Versionen so entwickelt werden müssten, dass sie verschiedene Devices gleichwertig unterstützen und somit die Gerätehersteller nicht mehr gross am Programmcode werkeln müssten. Dann könnten die Endkunden ihre Android-Version direkt bei Google updaten.


    Kommentare

    • schmidicom 02.07.2012, 19.18 Uhr

      Für Ezra Gottheil, Analyst bei Technology Business Research, wäre es eine Lösung, dass zukünftige Android-Versionen so entwickelt werden müssten, dass sie verschiedene Devices gleichwertig unterstützen und somit die Gerätehersteller nicht mehr gross am Programmcode werkeln müssten. Dann könnten die Endkunden ihre Android-Version direkt bei Google updaten. So schön diese Idee auch ist genau so unmöglich ist sie auch. Hier mal zwei Gründe warum dem so ist: 1. Google kann kein Android liefer[...]

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