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LG bringt Virtualisierung für Android

An der CES hat LG ein Smartphone mit einer Virtualisierungssoftware von VMware präsentiert. Der Clou: Vom eigentlichen Android-Betriebssystem aus lässt sich damit eine zweite, isolierte Android-Instanz aufrufen, beispielsweise für den Business-Einsatz.

von Hannes Weber 09.01.2012
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An der CES, die derzeit in Las Vegas stattfindet, hat LG ein Android-Smartphone gezeigt, auf dem eine zweite, virtuelle Android-Instanz gestartet werden kann. Möglich macht dies eine Lösung des Virtualisierungsspezialisten VMware. Die Anwendung wird wie eine gewöhnliche App gestartet und zeigt dann einen separaten, ebenfalls auf Android basierenden Desktop. Der Clou: Die virtuelle Android-Instanz ist komplett vom darunterliegenden System abgekoppelt und damit ideal geeignet, um beispielsweise eine Zweitsystem für den Business-Einsatz zu betreiben. Somit könnten Firmen auf einem Privat-Smartphone ohne Sicherheitsbedenken eine in sich geschlossene Business-Umgebung installieren.

Die Virtualisierungslösung für Android stammt von VMware Die Virtualisierungslösung für Android stammt von VMware Zoom Eine frühere Version der Virtualisierungssoftware für Android hat VMware bereits auf der CeBit im März 2011 gezeigt. Die jüngste CES-Präsentation lief auf einem Verizon Revolution, einem nur in den USA erhältlichen Android-Smartphone von LG. Wie theverge.com berichtet, werden der US-Provider Verizon und der spanische Provider Telefonica in den nächsten Monaten entsprechende Lösungen anbieten. Diese werden allerdings laut Bericht nur auf zukünftigen Smartphones von LG lauffähig sein. Gut möglich aber, dass die Virtualisierungslösung von VMware bald auch von hiesigen Providern und auf Geräten anderer Hersteller angeboten wird.

Video der VMware-Lösung von der CES 2012 (Quelle: YouTube/The Verge):

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