Phishing: Fedpol warnt vor falschen Betreibungen

Die Bundespolizei Fedpol registriert dieser Tage eine Welle von Onlinebetrügereien. Diesmal verschicken Cyberkriminelle gefälschte Betreibungsmails.

von Jens Stark 30.03.2016

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Bei Fedpol gehen diese Woche vermehrt Meldungen zu Onlinebetrugsversuchen ein, ist auf der Internetseite der Schweizerischen Koordinationsstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (Kobik) zu lesen. Dabei fordern die Täter die Opfer im Namen eines erfundenen Inkassounternehmens per Mail auf, einen Betrag zwischen 30 und 50 Euro oder Schweizer Franken zu überweisen. Die Forderung bezieht sich auf einen ausstehenden Betrag in einem vermeintlichen PayPal-Konto.

In der Mail versucht eine fingierte Inkassofirma, den Empfänger einzuschüchtern In der Mail versucht eine fingierte Inkassofirma, den Empfänger einzuschüchtern Zoom© Fedpol

Die Betrüger beziehen sich auf falsche Gesetzesartikel sowie vorhergegangene Korrespondenz und drohen mit einem gerichtlichen Vorgehen. Die so fälschlicherweise Angeschuldigten hätten jedoch die Möglichkeit, mittels einer Überweisung des Betrags innert zehn Tagen weitere rechtliche Schritte zu umgehen. Zu diesem Zweck wird auf einen Link verwiesen, der zu einer äusserst professionellen Seite führt und zur Eingabe persönlicher Daten bis hin zur Kreditkartennummer auffordert.

Die Bezahlseite der Kriminellen ist professionell gestaltet Die Bezahlseite der Kriminellen ist professionell gestaltet Zoom© Fedpol

Das Fedpol empfiehlt daher, nicht auf solche Mails zu antworten und keinerlei persönliche Infromationen zu übermitteln. Zudem sollten Vorfälle dieser Art der Bundespolizei gemeldet werden. Entsprechende Angaben samt zugehörige Dokumente lassen sich über folgendes Meldeformular deponieren.


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