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Windows 10: Kaspersky warnt vor neuen Bluescreens

Der berüchtigte Bluescreen of Death soll einen QR-Code erhalten. Dem Sicherheitsdienstleister Kaspersky ist das nicht ganz geheuer.

von Simon Gröflin 25.04.2016

In einer frühen Windows-10-Vorschauversion, die bis jetzt nur Teilnehmern des Insider-Programms vorbehalten ist, haben Tester einen neuen «Bluescreen of Death» (BSOD) entdeckt. Demnach will Microsoft seinen Fehlerbildschirm künftig mit einem QR-Code versehen. Diesen eingescannt, werden Nutzer auf eine ausführlichere Microsoft-Fehlerseite weitergeleitet. Was für hilflose Anwender statt der bisher kryptischen Fehlercodes eine gute Stütze sein kann, interpretiert Kaspersky als ein nicht zu verharmlosendes Sicherheitsproblem. Denn Phishing-Betrüger bräuchten lediglich getürkte Mails mit simulierten Bluescreens zu verschicken. Scannt ein Windows-Nutzer einen solchen QR-Code ein, könnte er auf eine bösartige Webseite weitergeleitet werden.

Eine berechtigte Warnung von Kaspersky: QR-Codes können für Phishing-Zwecke missbraucht werden Eine berechtigte Warnung von Kaspersky: QR-Codes können für Phishing-Zwecke missbraucht werden Zoom© Screenshot/Kaspersky

Fällt das Opfer dann noch auf die Aufforderung rein, eine App zu installieren, ist das Android-Handy verseucht. Denn mittlerweile gibt es schon sehr komplexe Malware, wovor Kaspersky zu Recht warnt. Zwar ist Microsofts Vorhaben zu den neuen Bluescreens bis jetzt noch gar nicht bestätigt, aber der Antiviren-Software-Hersteller rührt natürlich so ganz nebenbei auch schon ein wenig die Werbetrommel für eine eigene Software-Lösung.


    Kommentare

    • Vanta 25.04.2016, 18.35 Uhr

      Man scannt also den Bluescreen - wohl mit dem Handy, wie sonst? So gelangt man auf eine - möglicherweise gefälschte - Support-Seite. Dort soll man dann - möglicherweise - einen Link anklicken, der einem eine verseuchte App runterlädt. Das Schadprogramm landet also auf dem Handy, und nicht auf dem PC... d.h. Kriminelle würden gefälschte Bluescreens nutzen, um zum Beispiel iPhones zu infizieren.

    • Simon Gröflin 25.04.2016, 19.04 Uhr

      Man scannt also den Bluescreen - wohl mit dem Handy, wie sonst? So gelangt man auf eine - möglicherweise gefälschte - Support-Seite. Dort soll man dann - möglicherweise - einen Link anklicken, der einem eine verseuchte App runterlädt. Das Schadprogramm landet also auf dem Handy, und nicht auf dem PC... d.h. Kriminelle würden gefälschte Bluescreens nutzen, um zum Beispiel iPhones zu infizieren. Schlussendlich unter Umständen in der Theorie beides - Smartphone und PC-, ginge es nach dem Beispi[...]

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