Windows 7: Das Ende für Privatkunden rückt näher

Microsoft bestätigt nun das Datum, bis zu dem noch Rechner mit vorinstalliertem Windows 7 verkauft werden dürfen. Windows-7-Anwendern aller Versionen wird noch bis Ende 2020 Support gewährt.

von Simon Gröflin 17.02.2014
Seit Oktober 2013 dürfen keine Retail-Lizenzen von Windows 7 mehr verkauft werden, am 31. Oktober 2014 soll Schluss sein mit dem Verkauf vorinstallierter PC-Lizenzen der Home-Premium- und Ultimate-Versionen Seit Oktober 2013 dürfen keine Retail-Lizenzen von Windows 7 mehr verkauft werden, am 31. Oktober 2014 soll Schluss sein mit dem Verkauf vorinstallierter PC-Lizenzen der Home-Premium- und Ultimate-Versionen Zoom Jetzt ist es definitiv: Bis zum 31. Oktober 2014 dürfen die PC-Hersteller noch ihre vorinstallierten Windows-7-Versionen in den Varianten Home Basic, Home Premium und Ultimate ausliefern.

Der Verkauf der Original-Lizenzen (der so genannten Retail-Lizenzen) fand schon Ende Oktober 2013 sein Ende. Bei der Professional-Version ist noch kein solcher Termin bekannt.

Was Sicherheitsupdates anbelangt, so will Microsoft diese zumindest für Privatanwender (mit Home Premium, Ultimate und so weiter) noch bis Anfang 2020 sicherstellen.

Alle Support-Zyklen auf einen Blick

Mit Microsofts Aktualisierung der Support-Tabellen stehen nun auch für Windows XP und Windows Vista die auslaufenden Support-Zyklen fest:

Die verlängerte Support-Laufzeit gilt für alle Varianten von Windows 7, also auch für die nur auf kleineren Ultrabooks verwendete Starter Edition.

Für Windows XP SP3 ist am 8. April 2014 definitiv Schluss mit Sicherheitsupdates, bei Windows 7 SP1 zieht Microsoft den Support-Stecker am 14. Januar 2020 Für Windows XP SP3 ist am 8. April 2014 definitiv Schluss mit Sicherheitsupdates, bei Windows 7 SP1 zieht Microsoft den Support-Stecker am 14. Januar 2020 Zoom© Microsoft

Mit «End of mainstream Support» meint Microsoft den Zeitpunkt, ab welchem noch Sicherheitsupdates bis zum verlängerten Support gewährt werden, vorausgesetzt, das letzte Service Pack des jeweiligen Betriebssystems ist installiert.

Verlängerter Support bis Ende 2020

Immerhin gewährt Microsoft bis zum Jahr 2020 Support für Windows 7. Das dürfte für Anwender, die sich (noch) nicht mit der Kacheloberfläche von Windows 8 anfreunden wollen, ein kleines Trostpflaster sein.

Windows 8.2 oder Windows 9 könnte in Form zweier Versionen wieder stärker auf Grundeigenschaften von Windows 7 basieren, während eine Version intuitiver auf Touchbedienung ausgerichtet sein könnte.


    Kommentare

    • foureyes 18.02.2014, 11.12 Uhr

      Na dann wird's aber Zeit zum Umstieg auf Ubuntu 12.04 LTS (Long Time Service) Oder zu Linux Mint, oder zu ElementaryOS, oder SUSE u.s.w. Aber nur nicht zu Win8 oder Win8.1

    • Johnny B Good 23.02.2014, 18.23 Uhr

      Die Fristen scheinen mir angemessen. Es gab ein Geschrei als mit Win 2000 die Rechteverwaltung Passwörter wollte, es gab ein Geschrei als XP mit dem zweispaltigen Startmenü kam. Es gab ein Geschrei weil Vista nicht sauber laufe und nun gibt es ein Geschrei wegen der interaktiven Kacheln. Win7 ist ein gutes OS, aber es kann seine Herkunft aus der Win 95 Zeit nicht verleugnen. Doch die Zeit des autarken PC im Mainstream ist vorbei. Win 8.1 synchronisiert auf mehreren Rechnern und auf meinen Wi[...]

    • PC-John 23.02.2014, 22.06 Uhr

      Na dann wird's aber Zeit zum Umstieg auf Ubuntu 12.04 LTS (Long Time Service) Oder zu Linux Mint, oder zu ElementaryOS, oder SUSE u.s.w. Neee, nie und nimmer! Bis Win-7 so endgültig keine Sicherheitslücken mehr geschlossen bekommt wie Win-XP, kann ich noch lange einen Bogen um die Kachel-Manie machen. Und glaubt jemand hier, dass gerade in den Firmen nun ein Linux-Boom oder ähnliches ausbricht? (Zu) Viele Umsteiger sind reuig wieder zurückgestiegen, weil es sich einfach nicht gelohnt[...]

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