HP soll Dell ausspioniert haben
Ein früherer Mitarbeiter klagt HP an, dem Konkurrenten Dell Firmengeheimnisse gestohlen zu haben.
Nach dem Abhörskandal in der Firma HP, bahnt sich für den Hardwarehersteller weiteres Ungemach an. Der ehemalige Manager Karl Kamb hat laut Cnet News.com [1] schwere Vorwürfe gegen den Druckerspezialisten erhoben. HP soll Kamb dazu benutzt haben, Infos über Dells geplanten Einstieg ins Druckergeschäft zu besorgen. Dazu sei Katsumi Iizuka, der frühere Präsidenten von Dell Japan, bestochen worden. Er habe die geforderten Infos an Karl Kamb weitergegeben, der sie an HP übergab.
Die Vorwürfe von Karl Kamb sind Teil einer Gegenklage gegen HP. Der Konzern beschuldigt den früheren Manager, illegal eine Konkurrenzfirma für Flachbildschirm-TVs aufgebaut zu haben, als er noch bei HP arbeitete. Der Druckerriese fordert dafür eine Schadenersatzzahlung von 100 Millionen US-Dollar.
Die Vorwürfe von Karl Kamb streitet HP ab: "Die Gegenklage ist ohne Hand und Fuss. Es handelt sich um einen offensichtlichen Versuch, vom Originalfall abzulenken."



