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Google legt Streit mit Buchverlägen bei

Wie die Vereinigung amerikanischer Verleger (AAP) und Google bekannt gaben, haben sich die beiden Parteien im Jahre andauernden Streit um urheberrechtlich geschützte Bücher auf Google Books geeinigt.

blue_quad von Hannes Weber (05.10.2012)

Zwischen der AAP (Association of American Publishers) und Google konnte eine Einigung erzielt werden. Damit haben die Rechtsstreitigkeiten, die bereits seit sieben Jahren andauerten, ein Ende. Fünf Mitglieder der AAP hatten im Oktober 2005 Klage wegen Urheberrechtsverletzungen gegen Google eingereicht. Streitpunkt war Google Books, jener Dienst, in dessen Rahmen der Suchmaschinenriese Tausende von Büchern eigenhändig digitalisierte und teilweise online verfügbar machte. Bis zu 20 Prozent des Inhalts eines Buchs lassen sich über Google Books kostenlos anschauen, bevor man zum Kauf des Buchs aufgefordert wird.

Google Books ist quasi eine riesige digitale BibliothekvergrößenGoogle Books ist quasi eine riesige digitale Bibliothek Die Vereinbarung zwischen Google und der AAP räumt den US-Verlegern mehr Rechte ein. Diese können jetzt entscheiden, ob sie ihre Bücher weiterhin über Google Books zur Verfügung stellen wollen, oder ob diese entfernt werden sollen. Weitere Details (allenfalls finanzieller Natur) der Vereinbarung sind vertraulich. Beide Parteien zeigten sich mit der Einigung zufrieden.

Keinen Einfluss hat die erzielte Vereinbarung auf ein weiteres laufendes Gerichtsverfahren zwischen Google und der US-amerikanischen Authors Guild. Die Vereinigung von US-Schriftstellern verlangt von Google Schadenersatz in Millionenhöhe wegen Urheberrechtsverletzungen.



     


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