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Swisscom entlässt 400 Mitarbeitende

Wegen Restrukturierung streicht Swisscom 400 Stellen, 100 davon im Kaderbereich. Gleichzeitig werden 300 neue Arbeitsplätze geschaffen, sagt der Telekommunikationsriese.

blue_quad von Fabian Vogt (01.11.2012)

Medienmitteilungen, die spät abends auf den Redaktionstisch flattern, sind meistens Neuigkeiten, welche die Unternehmen lieber nicht publiziert sehen wollen. So auch in diesem Fall: Swisscom reduziert seinen Personalbestand um 100 Leute. Entlassen werden aber sogar 400, 100 davon im Kaderbereich. Weil aber gleichzeitig 300 neue Stellen geschafft werden, wird der aktuelle Personalbestand von 16'415 (drittes Quartal 2012) in etwa gehalten.

Swissom streicht 400 Stellen, baut 300 aber gleich wieder auf.vergrößenSwissom streicht 400 Stellen, baut 300 aber gleich wieder auf. Die Entlassungen werden die «traditionellen Geschäfte» betreffen, aufgebaut werden dafür Jobs in «neuen, innovativen Bereichen». Was sich die Swisscom darunter vorstellt, wird auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP klarer: Jobs werden im Kundenservice- und Geschäftskundenbereich geschaffen, am stärksten vom Abbau betroffen sind unterstützende Bereiche. «Es kann zwar nicht ausgeschlossen werden, dass vereinzelte IT-Stellen betroffen sind, im Fokus steht die Informatik bei diesem Abbau allerdings nicht», sagt Carsten Roetz, Mediensprecher von Swisscom, auf Anfrage.

Als Grund für die Restrukturierung heisst es in der Medienmitteilung, dass Swisscom in einem dynamischen Markt agiert, «der von fundamentalen Umwälzungen geprägt ist». Als Beispiel wird das Telefoniegeschäft genannt, welches vor zehn Jahren noch den grössten Teil des Konzernumsatzes ausgemacht hat, seither aber stark an Bedeutung verlor. Durch neue Geschäfte konnte das erodierende – vermutlich trotzdem nach wie vor klar gewinnbringende – Telefoniegeschäft kompensiert werden. «So hat sich dann auch das Arbeitsplatzangebot des Unternehmens komplett geändert», sagt Swisscom.

 Fabian Vogt 


     


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