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Facebook kuschelt mit Opera

Facebook streicht Googles Chrome von seiner Browser-Empfehlungsliste und ersetzt ihn durch Opera. Ein weiterer Hinweis auf den angeblich bevorstehenden Opera-Kauf?

von IDG . 04.06.2012

In der vergangenen Woche machten Gerüchte um einen möglichen Kauf des Browsers Opera durch das weltgrösste Social Network Facebook die Runde. Jüngste Hinweise auf die mutmassliche Übernahme: Facebook hat Googles Chrome von seiner Browser-Empfehlungsliste gestrichen, um Opera - neben Internet Explorer und Firefox - weiter in den Mittelpunkt zu rücken.

Facebook empfiehlt Chrome-Nutzern den Wechsel auf einen anderen Browser Facebook empfiehlt Chrome-Nutzern den Wechsel auf einen anderen Browser Zoom Laut Branchen-Experten könnte dieses Vorhaben als erste Vorbereitung auf den Opera-Kauf durch Facebook ausgelegt werden. Weder Opera noch Facebook haben bislang jedoch Stellung zu den Spekulationen bezogen.

Erste Hinweise auf die Akquisition waren vor einer Woche aufgetaucht. Das Branchen-Magazin Pocket-Lint wollte aus firmennahen Kreisen erfahren haben, dass Opera Software – der Hersteller des gleichnamigen Browsers – nach einem Käufer sucht. Als potenzielle Kandidaten wurden Yandex, Google und Facebook gehandelt.

Angesichts der Instagram-Akquisition für eine Milliarde US-Dollar scheint Facebook dabei der wahrscheinlichste Bieter zu sein. Das nötige Kleingeld hat das soziale Netzwerk in jedem Fall. Fraglich ist allerdings, ob ein eigener Browser in die Zukunftspläne des Unternehmens passt. Zudem dürften sich nicht alle Opera-Nutzer von der Übernahme erfreut zeigen.


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