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Google macht Schluss mit Flash und Ad-Betrug

Ab 2017 Jahr ist Schluss mit Flash-basierten Ads. Ausserdem verstärkt Google den Kampf gegen Botnets.

von Sonja Kroll 11.02.2016

Google hat jetzt angekündigt, ab 2017 keine Flash-basierten Display-Anzeigen mehr in seinen Werbenetzwerken laufen lassen zu wollen. Der Übergang zu Flash-freien Anzeigen beginnt bereits in diesem Jahr. Ab 30. Juni 2016 können Flash-basierte Anzeigen nicht mehr in AdWords oder DoubleClicks digitales Marketingsystem hochgeladen werden. Am 2. Januar 2017 ist dann endgültig Schluss mit Flash, denn dann unterstützt Google das Format im Google Display Network nicht mehr, so die Ankündigung via Google+.

Advertiser müssen dementsprechend ihre Display-Anzeigen auf das HTML5-Format umstellen. Hintergrund der Umstellung sind auf der einen Seite Sicherheitsbedenken, andererseits aber auch die Bemühung, mit Hilfe von HTML5 Anzeigen auf mehr Geräte zu bringen. Flash-basierte Video-Ads sind übrigens derzeit noch nicht von der Umstellung betroffen.

Neue Sicherheitsvorkehrungen gegen Botnets

Gleichzeitig stellte Google neue Sicherheitsvorkehrungen gegen Botnets vor. Ein neues Feature automatisiert das Aussortieren von Traffic, der von den grössten illegalen Botnetzen stammt und für Klickbetrug und Schadware verantwortlich ist. Der neue Filter ist für alle Werbekunden via DoubleClick Bid Manager und Google Display Network zugänglich, so Google im Inside AdWords-Blog.

Weniger freuen dürften sich Werbekunden dagegen über Googles Entscheidung, Adblocker-Apps wieder in seinem Play Store für Android zuzulassen. Dabei handelt es sich um Adblock Fast für den Samsung-Browser, der nach Einspruch der Developer bei Google nun wieder heruntergeladen werden kann. Andere Adblocker wie Crystal waren vorübergehend daran gehindert worden, iher Apps zu aktualisieren. Jetzt können sie ihre Updates aber auch wieder über den Play Store verbreiten.


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