Microsoft beschränkt CPU-Support

Microsoft hat erklärt, dass bei den kommenden CPU-Generationen nur noch Windows 10 als Betriebssystem unterstützt wird.

von Stefan Bordel 18.01.2016

Keine neuen Chips für Windows 7 und 8.1: Wie Microsoft in einem Blogpost mitteilt, soll der CPU-Support von Windows 7 und 8.1 künftig nicht weiter ausgebaut werden. Damit sind Nutzer beim Einsatz neuer Hardware auf den Umstieg zu Windows 10 angewiesen.

Bereits manche Intel-CPUs der 6. Generation alias Skylake sind von der Support-Einschränkung betroffen - welche Skylake-Prozessoren weiterhin unterstützt werden, will Microsoft noch bekannt geben. Indessen werden Intels Nachfolgegeneration Kaby Lake AMDs kommende Bristol-Ridge-Chips sowie Qualcomms mobile 8996-Chipsets ausschliesslich von Windows 10 unterstützt.

Die Redmonder begründen die Einschränkung mit dem zunehmenden Aufwand, den die Software-Anpassungen des alten Windows-7-Systems an die neue Hardware hervorrufen. Weshalb das relativ junge Windows 8.1 auch von den Einschränkungen betroffen ist, hat Microsoft hingegen nicht erläutert.

Am herkömmlichen Support (Mainstream und Extended) von Windows 7 und 8.1 werde sich allerdings nichts ändern. So erhält Windows 7 bis 14. Januar 2020 weiterhin Sicherheits-, Stabilitäts- und Kompatibilitäts-Updates, bei Windows 8.1 endet der Support am 10. Januar 2023. Der Support der weiterhin unterstützten Skylake-Prozessoren läuft aber bereits am 17. July 2017 aus - bis zu diesem Datum sollten betroffene Nutzer auf Windows 10 umgestiegen sein, wenn es nach den Redmondern geht.


    Kommentare

    • roli.alth 18.01.2016, 23.30 Uhr

      Microsoft schaufelt sich das Grab mit enormer Geschwindigkeit selber. Macht nichts, es gibt noch Anderes, und vor Allem zuverlässigeres. :)

    • Nebuk 19.01.2016, 09.01 Uhr

      In einem anderen Forum hab ich das bereits schon zu der News geschrieben. Ich bezweifle, dass Microsoft für die Firmenkunden keine Ausnahmeregelung finden wird. Denn nicht alle Firmen können und wollen auf Windows 10 setzen. Firmenkunden können nämlich nicht wie private gratis von einem Vorgänger upgraden. Sie müssen für ihre Lizenzen zahlen. Dazu laufen womöglich nicht alle Applikationen die gebraucht werden auf dem neuen Betriebssystem und eine zusätzliche Anschaffung oder gar eigene (Wei[...]

    • Klaus Zellweger 19.01.2016, 10.26 Uhr

      Auch Firmen können sich nicht ewig dem Fortschritt verschliessen. Dann muss die Anschaffung neuer Hardware halt warten, bis alles unter Window 10 läuft. Früher oder später führt sowieso kein Weg daran vorbei, wenn man bei Windows bleiben will. Wenn du heute einen Mac kaufst, ist das brandneue, mitgelieferte System gleichzeitig das älteste, das du jemals installieren kannst. Bei Apple geht es also nur vorwärts, auch wenn das vielleicht einer kleinen Minderheit nicht in den Kram passt. Dafür kr[...]

    weitere Kommentare

    Sie müssen eingeloggt sein, um Kommentare zu verfassen.