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Netflix: Jetzt gehts Europäern an den Kragen

Netflix lässt seinen Worten Taten folgen und sperrt zahlreiche, grosse VPN-Anbieter aus.

von Florian Bodoky 01.03.2016

Vor einiger Zeit hat der Streamingdienst Netflix angekündigt, IP-Spoofer oder gleich ganze VPN-Dienste von seinem Angebot auszuschliessen. IP-Spoofer sind Personen, die mittels VPN-Diensten ihre Herkunft verschleiern, um so von der grösseren Auswahl an Filmen bei Netflix USA profitieren zu können. Auch Schweizer Netflix-User bemängeln das Alter und die kleinere Auswahl von Netflix Schweiz. Die Schweiz belegt im Vergleich nur Rang 69.

Offenbar ist das Netflix aber egal. Der Streaming-Dienst rückt nicht von seinen Geo-Blocking-Plänen ab und verwehrt verschiedenen VPN-Diensten wie ExpressVPN, PureVPN und Hide my Ass den Zugriff auf die Seite. 

Unterstützung erhält Netflix dabei von einem kanadischen Forschungsteam, welche mit einer neuen Technologie angeblich genau erkennen können, ob sich ein User via VPN bei Netflix einloggt. Andere Fachleute zweifeln an der Zuverlässigkeit solcher Techniken. 

Wie dem auch sei: User, welche einen der gesperrten VPN-Dienste nutzen, haben derzeit keine Möglichkeit, auf diese Weise auf den US-Content von Netflix zuzugreifen. Allerdings gibt es bereits Gerüchte über Umgehungsmöglichkeiten. Derweil wurde bei Openmedia.org bereits eine Petition gestartet, die ein Ende des Geoblockings fordert.


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