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SBB: mehr Kapazitäten dank digitalem Schienennetz

Um satte 30 Prozent wollen die SBB die Kapazitäten ihres Schienennetzes steigern. Ferngesteuerte Züge sollen dabei helfen.

von Luca Perler 15.02.2017 (Letztes Update: 15.02.2017)

Die Digitalisierung schreitet auch bei den SBB voran. Im Rahmen der «Strategie 2020» wollen die Schweizerischen Bundesbahnen ihren Bahnbetrieb umfassend modernisieren. Das geht aus einer Medienmitteilung des Unternehmens hervor. Mit digitalisierten und automatisierten Abläufen sollen die Kapazitäten des Schienennetzes um 30 Prozent gesteigert werden – so lautet das ambitionierte Ziel der SBB.

Durch die «Bahntechnik der Zukunft» versprechen sich die SBB ab 2025 einen dichteren Fahrplan, weniger Störungen sowie bessere Kommunikation im Unternehmen und mit Passagieren. Dafür wollen die SBB die Automatisierung der Fahrplanerstellung, des Bahnbetriebs und der Zugsteuerung vorantreiben. Auch das Fernsteuern von Zügen schwebt den SBB vor. Mit einem neu entwickelten System für den Unterhalt der Fahrbahn namens swissTamp sowie einem digitalen Stellwerk wollen die SBB gleichzeitig auch Kosten einsparen und die Zuverlässigkeit des Betriebs verbessern.

Wie die SBB bereits vorher in einem Blog-Eintrag vermeldet haben, soll die Digitalisierung auch im Güterverkehr Einzug halten. Sensoren in Güterwagen zeichnen Temperatur, Erschütterung und Position auf, damit die SBB ihren Transportkunden mitteilen können, in welchem Zustand die Ware ist oder wo sie sich gerade befindet.

Tags: SBB

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