Tidal bucht Geld von Ex-Kunden ab

Der Streaming-Dienst hat ehemaligen Kunden eine Gebühr von deren Kreditkarten abgebucht. User sind erzürnt.

von Florian Bodoky 20.01.2016

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Der Edel-Streaming-Dienst Tidal, der vor knapp einem Jahr sein Angebot lancierte, steht in der Kritik. Für das Flat-Rate-Streamen von verlustfreier Musik (also keine komprimierten Datenformate) verlangt Tidal einen monatlichen Beitrag von 20 Dollar. Ähnlich den Anbietern Spotify und Apple Music ist eine Kündigung jederzeit möglich - von diesem Angebot wurde auch Gebrauch gemacht. 

Diese User erlebten jetzt ihr blaues Wunder: Der Anbieter hat ihnen - trotz deaktiviertem Kundenkonto - die Summe für 4 Wochen verlustfreies Musik hören von ihrer Kreditkarte abgebucht. Wie konnte das passieren? Wenige Stunden nach dem Vorkommnis kontaktierte das Unternehmen die betroffenen Personen und erklärte, dass es sich dabei um ein Versehen handelte. Wie dieses Versehen technisch zustande gekommen ist, darüber schweigt Tidal sich aus.

Als Entschuldigung offeriert Tidal - nebst Rückerstattung des Geldes - allen betroffenen Personen eine dreimonatige Gratismitgliedschaft. Zu diesem Zweck aktivierte man die Konten wieder. Problem hierbei: Nach den 3 Monaten läuft das Konto kostenpflichtig weiter, solange der Benutzer nicht aktiv wird und erneut kündigt. Das hat Chris Welch vom Online-Portal The Verge herausgefunden. Tidal hat nun auch diesen Lapsus korrigiert. Nichtsdestotrotz dürfte Tidal sich selbst damit einen Bärendienst erwiesen haben. 


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