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Vorsicht vor Ikea-Gutscheinen via WhatsApp

Erneut versuchen Betrüger, mit Gutscheinen persönliche Daten von Usern zu ergaunern. Sich zu schützen, ist aber nicht so schwierig.

von Florian Bodoky 14.01.2016
Phishing-Versuch: Gutscheinversprechen via WhatsApp Phishing-Versuch: Gutscheinversprechen via WhatsApp Zoom Neu ist die Masche nicht, aber offenbar immer noch erfolgsversprechend: Cyberkriminelle versenden aus dem Netz WhatsApp-Nachrichten an User, unter anderem auch solche aus der Schweiz. 

Die Nachricht stammt angeblich von der Marketingabteilung des schwedischen Möbelhauses Ikea. Der Inhalt verspricht den Empfängern einen Einkaufsgutschein im Wert von 500 Franken. Dies unter der Voraussetzung, dass der Empfänger an einer Umfrage zum Unternehmen und dessen Sortiment teilnimmt. 

Tatsächlich führt der beigefügte Link, dessen URL mit einem URL-Shortener wie bit.ly unkenntlich gemacht wird, zu einem in Gelb und Blau gehaltenen Fragebogen. Dort werden auch tatsächlich Fragen gestellt. Doch anstatt einen Gutschein zu bekommen, werden die Nutzer nach persönlichen Daten gefragt und aufgefordert, die Mitteilung mit ihren WhatsApp-Kontakten zu teilen. 

Die persönlichen Daten werden für Werbezwecke oder zum Versand von Phishingmails und Malware verwendet. 

PCtipp rät: Bis dato ist noch kein Fall bekannt, in dem Ikea auf diesem Wege Gutscheine verschenkt hat. Sollten Sie tatsächlich so eine Nachricht erhalten, löschen Sie diese, ohne auf den Link zu klicken oder an andere Personen weiterzuleiten. 

Wie Sie sich generell vor den diversen Tricks der Cyberbetrüger schützen können, erfahren Sie in unserer Phishing-Übersicht.


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