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Affentheater um Makaken-Selfie findet ein Ende

Weil das Selbstporträt dem Affen Naruto gehört, schaltete sich die Tierschutzorganisation Peta ein und verklagte den Fotografen. Nun kam es zu einer Einigung.

von Florian Fügemann, pte 14.09.2017

Der jahrelange Streit über das weltbekannte Selfie des indonesischen Affen Naruto ist beigelegt. Die US-Tierschutzorganisation Peta und der Fotograf David Slater haben sich aussergerichtlich geeinigt. Peta wollte in den USA juristisch geklärt haben, ob es Tieren möglich ist, ihre Rechte am eigenen Bild geltend zu machen. Denn, so die Peta-Argumentation, nicht der Fotograf, sondern der Affe selbst betätigte den Auslöser.

Der ganze Auslöser des Streits: ein Affen-Selfie Der ganze Auslöser des Streits: ein Affen-Selfie Zoom© David Slater

Slater spendet einen Viertel

Die aktuelle Einigung sieht vor, dass Slater einen Viertel aller mit dem Bild in Zukunft erzielten Einnahmen einer gemeinnützigen Organisation spendet. Trotz der Beilegung des Rechtsstreit bleibt die Entscheidung darüber, ob nichtmenschliche Wesen tatsächlich Rechte an Bildern haben können, nach wie vor ungeklärt.

In der nun veröffentlichten Vereinbarung zwischen Peta und Slater ist zu lesen, dass das von Slater gespendete Geld dem Schutz der Makaken-Affen in Indonesien zugute kommen soll. Beide Streitparteien stimmen zudem darin überein, dass die Klage zumindest die Bedeutung gehabt hat, die juristische Dimension zu den Fotorechten von Tieren auf die Agenda zu bringen.

(pressetext.com)

Tags: Fun

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