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Gewalt-Games verhindern Verbrechen

Videospiele mit Gewaltinhalten verhindern möglicherweise Verbrechen. Das ganz einfach, indem sie potenzielle Verbrecher vor dem Bildschirm festhalten.

von Luca Diggelmann 28.11.2013
Gewaltspiele können Verbrechensraten senken Gewaltspiele können Verbrechensraten senken Zoom Über den Einfluss von Gewaltvideospielen lässt sich gut streiten. Der Einfluss der Gewalt auf die Gesellschaft konnte bisher weder schlüssig erwiesen noch widerlegt werden. Meistens liegt der Fokus der Studien dabei auf den psychologischen Auswirkungen der Gewaltdarstellungen.

Eine völlig andere Ansichtsweise verfolgt der Ansatz des Ökonomen Steve Levitt. Er argumentiert simpel, aber logisch: Vielleicht sei die grösste Auswirkung von Videospielen der Spassfaktor. Gerade junge Männer lassen sich laut Levitt stark von Videospielen absorbieren und vergessen dabei anderes. «Sie schauen kein Fernsehen mehr, sie machen ihre Hausaufgaben nicht mehr», so Levitt, «sie gehen aber auch nicht nach draussen und begehen Verbrechen.»

Levitt stützt sich zwar nicht auf wissenschaftliche Fakten, ist aber bedenkenswert. Das lässt auf sichere Monate hoffen. Mit dem Erscheinen der PlayStation 4 und der Xbox One dürften wieder viele junge Menschen ihre Zeit vor dem Bildschirm verbringen und ihr Verlangen nach Gewaltverbrechen in der virtuellen Welt befriedigen.


    Kommentare

    • multi-os 30.11.2013, 16.33 Uhr

      Finde diese Schlussfolgerung ziemlich gewagt. Denn sie gehen ja von einem beinahe kontaktlosen Leben Solcher aus. Als würden Solche nicht in die Schule, an ihren Arbeitsplatz und tägliche Dinge draussen erledigen. Die statistische Tatsache dass jugendliche Amokläufer GewaltGemes vorwiegend nutzten bestätigt selbstverständlich den Umkehrschluss das solche Spiele real zwingend gewalttätig machen, nicht. Genausowenig wie dass die Ausübung eines Kampfsports zwingend gewalttätig machen würde[...]

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