Wenn der Weihnachtsbaum das WLAN stört

Wenn wir «Stille Nacht» singen und das WLAN-Signal des Internet-Radios plötzlich abbricht, liegt es oft am Weihnachtsbaum selber. Aber warum eigentlich?

von Simon Gröflin 15.12.2017

Ausgerechnet zur Weihnachtszeit beklagen sich viele Menschen über eine schlechte WLAN-Leistung in den frisch dekorierten Wohnungen. Davon kann die britische Regulierungsbehörde Ofcom alle Jahre ein Lied singen: Wie aus einer früheren Umfrage hervorgeht, kann die Weihnachtsbeleuchtung ein Grund sein. Mikrowellen oder Fernseher können zwar das heimische WLAN ebenfalls beeinflussen, doch auch lange Lichterketten bremsen das WiFi-Signal.

Lichterketten mit Störsyndrom

Das Problem: Lange Lichterketten mit ihren Kupferdrähten wirken wie Antennen, welche die Richtung der Funkwellen stören. Vor diesem Hintergrund erstaunt es die Briten auch nicht, dass vor allem zwischen November und Dezember mehr Störungsmeldungen von der Bevölkerung eingehen. Denn zu Jahresbeginn würden die Beschwerden in der Regel wieder zurückgehen.

Tipps zum WLAN

Ofcom rät daher, Lichterketten nicht in unmittelbarer Nähe des Routers aufzuhängen. Besser sei es auch, Router hinter Möbeln zu verstecken. Während der Schmückungszeremonie sollte man daher das WLAN-Signal des Routers im Auge behalten.

Die häufigste Ursache für WLAN-Störungen ist ein schlecht platzierter Router. Tipps bei langsamem WLAN, häufigen Unterbrüchen oder schlechtem Empfang haben wir in dem Beitrag «WLAN-Router: Fertig mit schwachem Signal und Unterbrüchen!» gesammelt.

Tags: WLAN

    Kommentare

    • karnickel 16.12.2017, 10.52 Uhr

      Ich habe mir sagen lassen, dass China-Gerümpel mit CE-Zeichen noch viel eher (und häufiger) das LTE-Mobilfunknetz stören soll. WiFi ist ja dank vieler Kanäle und Automatismen sehr robust.

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