Papst verurteilt Gewalt in Computerspielen
In der hitzigen Diskussion um Gewalt in Computerspielen hat sich jetzt auch Papst Benedikt XVI zu Wort gemeldet. Er zieht mit den Game-Herstellern hart ins Feld.
In Deutschland wird der Ruf nach einem Verbot für gewaltverherrlichende Videospiele immer lauter. Jetzt bekommen die Befürworter einen mächtigen Verbündeten. Papst Benedikt XVI hat sich im Vorfeld des "Welttags der sozialen Kommunikationsmittel" eindeutig gegen Gewalt in Computerspielen ausgesprochen. Dabei griff er zu harten Worten: "Jeder Trend, Programme - einschliesslich Filme und Videospiele - zu produzieren, die im Namen der Unterhaltung Gewalt verherrlichen und antisoziales Verhalten oder die Banalisierung menschlicher Sexualität darstellen, ist eine Perversion." Umso abstossender sei es, wenn diese Programme für Kinder gemacht würden.
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