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Leuenberger will «digitalen Graben» überwinden

Bundesrat Leuenberger schlägt vor, auf kostenpflichtige Informationen weltweit einen Beitrag zu erheben, um in ärmeren Ländern den Zugang zu Informationen zu fördern.

blue_quad von David Lee (22.05.2007)

Bundesrat Moritz Leuenberger schlägt vor, auf kostenpflichtige Informationen und Informationsträger weltweit einen Beitrag zur Überwindung des digitalen Grabens und zur Förderung der Informationsgesellschaft zu erheben. Damit sollen die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien dort gefördert werden, wo die Bevölkerung kaum oder keinen Zugang zum Internet habe, sagte er vor der Kommission für Wissenschaft und Technologie im Dienste der Entwicklung (CSTD) am Montag in Genf.

Leuenberger betonte, dass heutzutage mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung kein Telefon und 80 Prozent keinen Zugang zum Internet hätten. Alle Regierungen müssten dem Zugang zur Informationsgesellschaft Priorität einräumen, verlangte er. Meinungsäusserungs- und Pressefreiheit seien untrennbar von der Rechts- und der Chancengleichheit und notwendig für den sozialen Zusammenhalt.



  


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