Home  >  News  >  Gesellschaft  > Meldung 60617

spacer

Kim Dotcom auf freiem Fuss

Der Betreiber der geschlossenen Filesharing-Plattform Megaupload ist gegen Zahlung einer Kaution freigelassen worden. Er darf aber weder ins Internet noch seine Villa in Neuseeland verlassen.

blue_quad von Hannes Weber (22.02.2012)

Kim Dotcom, hier beim Aufstellen eines Call-of-Duty-RekordsvergrößenKim Dotcom, hier beim Aufstellen eines Call-of-Duty-Rekords Nach mehreren erfolglosen Anträgen auf eine Freilassung hat das neuseeländische Gericht Kim Dotcom jetzt gegen Zahlung einer Kaution doch aus der Untersuchungshaft entlassen. Richter Nevin Dawson begründete die Freilassung laut dpa damit, dass Kim Dotcom keinen Grund zur Flucht habe, schliesslich habe der Vater von drei kleinen Kindern eine Familie in Neuseeland und allen Grund, um sein beträchtliches Vermögen zu kämpfen. Die Auflagen für den Megaupload-Gründer sind aber streng: Er darf sein Anwesen in der Nähe von Auckland nicht verlassen und nicht ins Internet gehen.

Die USA fordern derweil nach wie vor eine Auslieferung des deutsch-finnischen Multimillionärs. Kim Dotcom und den anderen Betreibern der vom FBI geschlossenen Filesharing-Plattform Megaupload wird vorgeworfen, Urheberrechtsverletzungen im grossen Stil betrieben und Megaupload zu einem Eldorado für Internetpiraterie gemacht zu haben. Den Rechteinhabern sei so ein Schaden von 500 Millionen US-Dollar entstanden.



  


Anzeige
Social Bookmarks
ARCHIV
left
MAI 2012
right
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
30
1
2
3
4
5
6
7
8
9

» Die letzten 14 Tage

» Newsarchiv

Wählen Sie:
Ähnliche News

Im US-Prozess gegen die Betreiber der Filesharing-Seite Megaupload wurden neue Vorwürfe erhoben. Es soll gezielt urheberrechtlich geschütztes Material... Megaupload: neue Vorwürfe gegen Betreiber

Der Streit zwischen dem chinesischen Hersteller Proview und Apple weitet sich aus und bedroht nun sogar die weltweiten Lieferungen des iPads. China: Markenstreit um iPad bedroht Apple

Premium-Nutzern des offline genommenen Streaming-Portals Kino.to droht vermutlich ein Strafverfahren. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden bereitet entsprechende... Kino.to: Nutzern droht Strafverfahren

Am Wochenende fanden in ganz Europa Demonstrationen gegen das Anti-Piraterie-Gesetz ACTA statt, so auch in Zürich. Deutschland will das Abkommen vorerst... ACTA: Demos, Deutschland zögert

In Indien sind zahlreiche Internetfirmen, darunter Google und Facbook, angeklagt, weil auf ihren Webplattformen angeblich Material zu finden ist, das... Indien: Google und Co. droht Zensur

Leser empfehlen

Sunrise überarbeitet (wieder einmal) seine Mobilabos. Die neuen Flat-Tarife bieten jetzt auch eine SMS-Flatrate, zudem werden neue Flatrates für Auslandnutzer... Neue Handy-Abos von Sunrise

Ein US-Start-up namens Leap Motion will einen Durchbruch in der Bewegungssteuerung erzielt haben. Ein jetzt veröffentlichtes Video vermag zumindest schon... Revolutionäre Gestensteuerung für 70 Dollar?

Gegen drei Mitarbeiter von Orange, Sunrise und Swisscom hat die Genfer Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eingeleitet. Der Grund: Sie sollen vertrauliche... Datenskandal bei Schweizer Telkos

Noch vor der Veröffentlichung des Samsung Galaxy S3 kursiert der Sprachassistent S-Voice als Android-App im Netz. Jetzt blockiert Samsung die Anwendung... Samsungs S-Voice im Netz aufgetaucht

Ein Video zeigt, wie der Firefox für die Metro-Oberfläche von Windows 8 ausschauen und wie die Bedienung über Touchscreens sich anfühlen könnte. So könnte der Metro-Firefox ausschauen

Aktuelle Meldungen

Die Videoplattform YouTube feiert ihren 7. Geburtstag und stellt die eigene Geschichte sowie wichtige Wegpunkte passenderweise in einem Video vor. Happy Birthday, YouTube!

Die Webseite des Grünen-Politikers Bastien Girod wurde gehackt. Statt Politik gab es mollige Frauen zu sehen. Webseite von Bastien Girod gehackt

Auch dieses Jahr hat Millward Brown wieder die stärksten Marken der Welt bestimmt. Erstaunlich viele IT-Firmen sind darunter. Apple, Google und Co.: IT-Marken sind top

Für die EU-Wettbewerbshüter ist klar: Googles Suchergebnisse bevorzugen die eigenen Dienste und benachteiligen diejenigen der Konkurrenz. Der Webgigant... EU-Wettbewerbshüter kritisieren Google

Das walisische Städtchen Monmouth ist die erste Wikipedia-Stadt der Welt: Überall im Ort findet man Barcodes, die einen direkt auf Wikipedia-Artikel weiterleiten. Die erste Wikipedia-Stadt der Welt

Partnerchannel

 

Alles aus der Cloud-Welt für KMU von Microsoft Schweiz. 

 

ANZEIGE
Anzeige