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Aus für UberPop in Zürich!

In Zürich ist UberPop Geschichte. Wie es dazu kam.

von Jens Stark 10.08.2017

Aus für UberPop in Zürich. Der Fahrdienst, bei dem jeder Autobesitzer auch ohne Taxilizenz als Chauffeur Leute befördern konnte, steht ab heute in der Limmatstadt nicht mehr zur Verfügung. Dies hat das Unternehmen in einer Medienmitteilung bekannt gegeben. Nach wie vor verfügbar sind dagegen die Dienste Uber X, bei dem die Fahrer eine Taxilizenz benötigen, und Uber Black, der Limousinen-Service der Kalifornier. Ganz auf UberPop verzichtet die Firma aber nicht in der Schweiz. In Basel und Lausanne soll dieser Dienst nach wie vor verfügbar sein.

«Mit der Konzentration des Angebots möchte es Uber angehenden Fahrern ermöglichen, mit dem Fahren Geld zu verdienen und einen Beitrag zur lokalen Wirtschaft zu leisten», heisst es in der Pressemitteilung, aus der das Schweizer Portal Watson.ch zitiert. Die UberPop-Chauffeure haben nun drei Monate Zeit, sich um eine Taxilizenz zu bemühen.

Der in Zürich gekillte Billigdienst ist gemäss den Uber-Regeln als nicht-kommerziell konzipiert. Die UberPop-Fahrer dürfen eigentlich nur zweimal im Monat Leute mitnehmen. Denn alles andere gilt in der Schweiz als berufsmässig und benötigt eine entsprechende Bewilligung. Offenbar hatten sich viele UberPop-Chauffeure nicht um diese Regel gekümmert und somit illegal Fahrgäste durch die Gegend kutschiert.

Erfreut über das Aus von UberPop in Zürich ist dagegen die Gewerkschaft Unia. In einer Mitteilung wertet sie den Schritt allerdings nur als Teilerfolg, da es dieses «gesetzeswidrige Modell» in Basel und Lausanne weiterhin gebe. «Die Behörden müssen dem Einhalt gebieten», fordert die Gewerkschaft in einer Mitteilung.


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