Cybercrime nimmt in der Schweiz zu

Während allgemein die Straftaten in der Schweiz gemäss der jüngsten polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) rückläufig sind, steigen die computerkriminellen Straftaten.

von Jens Stark 27.03.2018

Gemäss der aktuellen polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) nehmen Straftaten wie Diebstahl stetig ab. Nicht so bei den computerrelevanten Verbrechen. Diese sind 2017 gegenüber dem Vorjahr durchs Band weg gestiegen.

Zu den häufigsten diesbezüglichen Straftaten gehört der «betrügerische Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage» nach Artikel 147 des Schweizerischen Strafgesetzbuchs (StGB). Hier zählt die PKS 4956 Fälle. Das sind 4 Prozent mehr als 2016.

Ebenfalls gestiegen sind die unbefugte Datenbeschaffung (Art. 143 StGB) und das unbefugte Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem (Art. 143bis StGB). So stieg Ersteres von 975 auf 1063 Fälle, was einem Plus von 9 Prozent entspricht. Beim Hacking-Strafbestand wurden 2017 dagegen 404 Fälle gezählt. Dies entspricht einem Plus von 5 Prozent gegenüber 2016.

Allgemein lässt sich der Statistik entnehmen, dass die Aufklärrate relativ gering ausfällt. Sie schwankt zwischen 20 und 25 Prozent.


    Kommentare

    • karnickel 27.03.2018, 11.26 Uhr

      Was soll man sich bei diesem Wetter auch mit schwerem Gerät ins Freie wagen, wenn man doch alles von der warmen Stube am Fummelbrett finanzieren kann? ;)

    • Hoover 27.03.2018, 13.30 Uhr

      404 Hacking Attacken? Das klingt doch schon sehr wenig, oder?

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