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Daran erkennen Sie betrügerische Webshops

Betrügerische Onlineangebote haben im 2017 stark zugenommen. Bis August 2017 hat Switch bereits über 5000 Shops mit einer .ch-Endung gelöscht. 2016 waren es rund 700 Webadressen. Mit diesen fünf Tipps shoppen Sie sicher.

von Simon Gröflin 28.08.2017

In Zusammenarbeit mit den Schweizer Behörden hat Switch diesem Jahr bereits über 5000 Webadressen gefälschter Onlineshops mit einer .ch-Domain gelöscht. Darunter befanden sich rund 4500 Internetseiten, die dazu konzipiert waren, Internetnutzern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Entwicklung des Onlinebetrugs sei besorgniserregend. Zum Vergleich: Letztes Jahr waren es nach Angaben des 14-köpfigen Sicherheitsteams «nur» 700 gelöschte Webadressen, die wegen Domain-Namen-Missbrauchs und Wirtschaftskriminalität gelöscht wurden.

Datenklau und falsche Versprechen

Um Internetnutzer besser vor Gefahren zu schützen, hat die Sicherheitstruppe die Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Polizei (fedpol) intensiviert. Denn im Internet ist man als Käufer gleich mehreren Gefahren ausgesetzt. So zielen die Onlineganoven mit gefälschten Shops vemehrt darauf ab, persönliche Daten wie Kreditkarteninformationen, E-Mail- und Postadressen an kriminelle Organisationen weiterzuleiten. Zudem warnen die Sicherheitsbehörden vor einem bekannten Phänomen: Bezahlte Waren erhält man dann in der Regel nicht. Nicht selten wird auch gefälschte Ware oder minderwertige Qualität ausgeliefert.

Fünf Sicherheitstipps: So shoppen Sie sicher

Die Schweizer Behörden und Switch haben in diesem Zusammenhang auch Präventionsmassnahmen erarbeitet. Diese umfassen im Folgenden fünf wichtige Sicherheitstipps, welche wir Ihnen in der Bilderstrecke zusammengefasst haben.

Tags: Schweiz

    Kommentare

    • my-pctipp 28.08.2017, 19.10 Uhr

      Kann man einen solchen Artikel überhaupt ernst nehmen, wenn selbst pctipp.ch mit ihrer Website keine sichere Verbindung zur Verfügung stellt. Andere Online-Zeitschriften tun dies schon lange, wie z. B. baz.ch, nzz.ch oder die bekannte Computer-Onlinezeitschrift heise.de ??? Ansonsten schütze ich mich vor betrügerischen Onlineshops insbesondere damit, dass ich nur bei solchen Onlineshops Ware bestelle bzw. einkaufe, bei denen ich auf Rechnung geliefert bekomme, also erst die Ware, dann das Gel[...]

    • babyblue 28.08.2017, 23.14 Uhr

      "Wer per Vorkasse zahlt und hereinfällt ist selber schuld" ist eine falsche Behauptung. Wer ungeprüft in einem unbekannten Webshop Ware per Vorkasse bestellt ist selberschuld. Dass selbst grössere Webshops wie microspot.ch nicht auf Rechnung Ware liefert ist nachvollziehbar. Die Zahlungsmoral der Kunden ist schlecht. Ich habe selber auch einen Webshop und ich liefere Ware nur in Ausnahmefällen per Rechnung. Die Kosten und die Zeit um dem Geld inkl. Betreibungen nachzurennen spare ich mir. [...]

    • my-pctipp 29.08.2017, 10.17 Uhr

      Webshops die Vorkasse verlangen sind kundenunfreundlich, daran gibt es nichts zu rütteln. Mit solchen Zahlungsbedingungen stellt der Shopbetreiber seine Kunden unter den Generalverdacht bestellte Ware nicht bezahlen zu wollen. Dass Microsoft ebenfalls nur auf Vorkasse leistet ist doch klar. Aufgrund ihrer Marktstärke braucht dieses Unternehmen nicht kundenfreundlich zu agieren. Sie erwähnen, dass Sie selber einen Webshop betreiben und ebenfalls fast nur auf Vorkasse liefern. Ich gehe davon[...]

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