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Erste deutsche Anbieter bringen eSIM

Die eSIM wird Tatsache: In Deutschland vertreiben zwei Provider ab sofort entsprechende Geräte.

von Florian Bodoky 19.02.2016

Zu Anfang des Jahres beurteilte es die Deutsche Telekom als «sicher», dass die embedded SIM-Card - kurz eSIM - bereits in diesem Jahr auf den Markt kommt. Rund 5 Wochen nach dieser Einschätzung ist die eSIM in Deutschland schon Realität: Die Anbieter Vodafone und Telefónica Deutschland bieten eine Samsung-Smartwatch mit eSIM an. Dies teilten die Unternehmen am Donnerstag mit. 

Damit bestätigt sich auch die Einschätzung, dass die eSIM zunächst für Wearables und Tablets eingeführt wird, bevor man sich an die Smartphones macht. Wie die GSMA (internationale Vereinigung der Mobilfunkanbieter) gegenüber The Verge verlauten lässt, dauert dies noch mindestens bis Juni. 

Die eSIM zeichnet sich dadurch aus, dass es sich nicht um den altbekannten, physischen Chip handelt, sondern um ein im Gerät fest verbautes Modul. Somit können Anbieter von aussen umprogrammiert werden, ohne die SIM-Karte zu wechseln. Zudem entfallen die SIM-Gebühren und die Platzersparnis (eSIMs sind bis zu 90 Prozent kleiner als herkömmliche SIMs) erlaubt das Verbauen von SIMs in Smart Watches und in anderen kleineren Devices.

Die Technologie ist nicht neu, es gibt sie z.B. in smarten Autos oder in einigen iPads. Die Anwendung auf diese Weise ist jedoch ein grosser Schritt, zumal die eSIM bereits dem neuen Standard der GSMA entspricht.


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