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Swisscom testet Ultrabreitband NG.fast mit 5 Gbit/s

Swisscom testet mit Huawei Schweiz den G.fast-Nachfolgestandard NG.fast. G.fast wird bei der Swisscom bereits in rund 70'000 Wohnungen und Geschäften eingesetzt.

von Simon Gröflin 19.10.2017

Swisscom und Huawei Schweiz testen den Nachfolgestandard NG.fast, mit dem sich Datenübertragungsraten von 1 bis 5 Gbit/s erreichen lassen. Die ersten Resultate seien vielversprechend, wie erste Laborversuche gezeigt hätten. Stimmen die Distanz und die Kabelqualität, sollen Bandbreiten zwischen 1 und 5 Gbit/s erreicht werden.

G.fast wird bis jetzt bei der Swisscom in rund 70'000 Wohnungen und Geschäften eingesetzt. Bei dem Fibre-to-the-Building-Standard (FTTB) steht das G.fast-Netzelement kurz vor Gebäuden in der Strasse oder im Keller. Das eigentliche Signal wird über bestehende Kupferkabel zum Kunden geführt. Aufgrund der sehr hohen Frequenz von 500 MHz ist die Technologie auf kurze Kupferkabel-Distanzen bis max. 100 Meter ab einem Glasfaser-Kupfer-Übergangspunkt angewiesen.

Swisscom testet die Technologie NG.fast mit Vectoring über zwei Leitungen (Multiline) bereits seit August. Ein finaler Entscheid zum Einsatz der neuen Breitbandtechnologie ist noch nicht gefallen. Die Chancen stünden aber gut, versichert Heinz Herren, Chief Technology Officer der Swisscom. NG.fast sei eine vielversprechende Option, um den Ausbau in Zukunft zusätzlich zu optimieren, schreibt Swisscom.


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