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Geheim-Projekt Larrabee: Intel bastelt an der Highend-Grafiklösung

Intel hat auf dem IDF in Peking mit dem Codenamen «Larrabee» eine skalierbare Architektur vorgestellt, die sich aufgrund der extrem hohen Fliesskomma-Leistung auch für Grafik- und 3D-Anwendungen empfiehlt.

blue_quad von Daniel Bader (17.04.2007)

Larrabee ist laut Intel [1] eine IA-basierende, programmierbare Architektur. Über "gewöhnliche" Software-Tools soll es nun möglich sein, diese Schnittstelle so zu programmieren, dass sich Fliesskomma-Operationen im TeraFLOP-Bereich (10^12 Fliesskomma-Rechenoperationen pro Sekunde) ergeben. Teils drastische Verbesserungen soll es, so Intel, bei der Beschleunigung von Applikationen im Bereich wissenschaftlicher Aufgaben, der Virtualisierung oder auch Finanz- und Langzeitanalysen geben.

Hintergrund: Schon seit August 2006 hat Intel eine sogenannte Larrabee Development Group (LDG) gegründet. Ihr Aufgabengebiet: Die LDG soll zukünftige Architektur-Lösungen erarbeiten, die für Grafikkarten aufgrund ihrer hohen Rechenleistung prädestiniert sind. Mit diesem Hintergrund könnte ebenfalls die auf dem Fach-Forum vorgestellte Genesio-Schnittstelle [2], die Intel übrigens seit heute mit dem Namen "Quick Assist" schmückt, der Datenkanal für solch eine skalierbare, programmierbare 3D-Grafik sein.



  


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