Home  >  News  >  Hardware  > Meldung 50341

spacer

Apple stellt iPad vor

Was die Spatzen seit Monaten von den Dächern pfeifen, ist wahr geworden: mit dem «iPad» schliesst Apple die Lücke zwischen dem iPhone und den MacBooks.

blue_quad von Klaus Zellweger (28.01.2010)

vergrößen
Das iPad sieht nicht nur optisch aus wie ein vergrössertes iPhone, sondern arbeitet auch mit dem selben Betriebssystem: der AppStore, der iTunes Store, Mail, der Kalender … alle bekannten Anwendungen sind vorhanden. Dank des grösseren Bildschirms sind jedoch auch neue Bildschirmelemente hinzugekommen, wie zum Beispiel komplett überarbeitet Einblendmenüs oder eine virtuelle Tastatur, die einer echten ein Stück näher kommt. Zum Vergleich: das iPhone arbeitet mit einer Auflösung von 480x320 Pixel, während das iPad mit 1024x768 Pixel aufwartet. Durch die LED-Hintergrundbeleuchtung darf man vom iPad ausserdem eine helle, brillante Bildschirmdarstellung erwarten.

vergrößen

Bedienung
Das iPad wird über dieselben Gesten gesteuert wie das iPhone – das bedeutet unter anderem, dass sich die 75 Millionen Besitzer eines iPhones oder iPod touch sofort damit zurechtfinden werden. Das Gerät verfügt über dieselben Hardware-Tasten wie das iPhone: Ein-/Ausschalter, Stummschaltung, Lautstärke und die Home-Taste. Alles andere spielt sich auf dem Display ab, dessen oleophobe Oberfläche genauso leicht zu reinigen ist, wie diejenige des iPhone 3G S.

vergrößen

Software
Die grosse Frage lautete natürlich: Was bietet Apple an Software? Wer sich bereits eine hübsche Sammlung an iPhone-Apps angelegt hat, darf aufatmen: Alle Apps laufen ohne Modifikation (und ohne Mehrkosten) auch auf dem iPad – entweder im Massstab 1:1 oder in doppelter Grösse. Da die aktualisierte Entwicklungsumgebung per sofort heruntergeladen werden kann, werden jedoch viele Apps bis zum Verkaufsstart von der bessere Auflösung Gebrauch machen.

Apple selbst bietet neu den E-Book-Reader «iBooks» an. Die Bücher werden im offenen ePub-Format angeboten und stehen in direkter Konkurrenz zum Amazons Kindle, der sich jedoch mit einem proprietären Format behaupten will. Alle gekauften Bücher werden in einem hübschen Bücherregal zur Schau gestellt.

vergrößen

Der zweite Streich folgt in Form einer iWork-Portierung für das iPad. Die Apple-eigene Office-Suite besteht aus den Programmen «Pages» (Textverarbeitung), «Numbers» (Tabellenkalkulation) und «Keynote» (Präsentation). Die Bedienung wurde komplett an das iPad angepasst. Jedes der drei Programme kann einzeln für 11 Franken erworben werden. Unklar ist allerdings, ob sich die Dateien mit den iWork-Gegenstücken am Mac weiterverarbeiten lassen. Die Windows-Welt geht hingegen so oder so leer aus.

Das iPad und der Rest der Welt
Alle iPads können sich über WLAN mit dem Internet verbinden, aber nur einige sind auch für das Mobilfunknetz gerüstet. Wer das iPad unterwegs uneingeschränkt nutzen möchte, benötigt dazu eine SIM-Karte. In den USA spannt Apple erneut mit AT&T zusammen und bietet 250 MB für ca. 15 Dollar pro Monat an, respektive eine Flatrate für ca. 30 Dollar. Wie sich die Angebote in der Schweiz gestalten, bleibt abzuwarten. Der nahe liegende Schritt wäre eigentlich die Koppelung mit einem iPhone, doch eine solche Möglichkeit wurde nicht erwähnt.

Verfügbarkeit
Wenn man sich vor Augen hält, dass die Schweiz mehr als ein Jahr auf das iPhone warten musste, fühlen sich die Lieferfristen für das iPad angenehm kurz an: innerhalb von 60 Tagen sollen die Modelle ohne Mobilfunkzugang verfügbar sein. Wer darauf nicht verzichten will, muss 90 Tage warten.

Preise
Die Preise für die einzelnen Geräte sind hingegen eine echte Überraschung. Ohne Zugang zum Mobilfunknetz kostet das 16-GB-Modell gerade einmal 499 Dollar, was bei uns auf etwa 600 Franken hinauslaufen dürfte. Das grösste Modell mit 64 GB kostet 699 Dollar. Die Modelle mit Zugang zum Mobilfunknetz kosten jeweils 130 Franken mehr. Zumindest in USA werden für das iPad keine Abos angeboten – der Zugang wird im voraus bezahlt und wird nicht automatisch erneuert.



  


Anzeige
Social Bookmarks
ARCHIV
left
MAI 2012
right
MO
DI
MI
DO
FR
SA
SO
30
1
2
3
4
5
6
7
8
9

» Die letzten 14 Tage

» Newsarchiv

Wählen Sie:
Ähnliche News

Die Party ist vorbei und die Gäste sind gegangen. Zurück bleibt ein unordentlicher Haufen aus Informationen, Fotos und Pressemitteilungen. Einige Stunden... Apples iPad: der Tag danach

Die neue iPhone-Applikation TaxiBeam ermöglicht es, ein Taxi zu bestellen, ohne über den aktuellen Standort Bescheid zu wissen und ohne telefonieren zu... Taxizentrale fürs iPhone

Nicht nur die IT-Welt fiebert der Apple-Pressekonferenz von heute Abend entgegen. Und weil Apple noch kein Sterbenswörtchen über den Inhalt verlauten... Apple: Darauf wettet die PCtipp-Redaktion

Manchmal braucht es einfach ein wenig Zeit, bis ein ein Produkt von der Idee zur Marktreife gediehen ist. Beim Apple-Tablet dauerte der Prozess fast ein... Das älteste Teaser-Video zum Apple iPad

Der Schweizer Billettanbieter Starticket bietet ab sofort eine Gratis-Anwendung fürs iPhone an, mit der sich Eintrittskarten unterwegs kaufen lassen.... Starticket: Billette mit iPhone kaufen

Leser empfehlen

Der Gang durch die Gerichte brachte nichts: Ein junger Mann muss 675'000 US-Dollar Strafe zahlen, weil er Filesharing betrieben hat. 675'000 Dollar Busse für 30 Downloads

Sunrise überarbeitet (wieder einmal) seine Mobilabos. Die neuen Flat-Tarife bieten jetzt auch eine SMS-Flatrate, zudem werden neue Flatrates für Auslandnutzer... Neue Handy-Abos von Sunrise

Ein US-Start-up namens Leap Motion will einen Durchbruch in der Bewegungssteuerung erzielt haben. Ein jetzt veröffentlichtes Video vermag zumindest schon... Revolutionäre Gestensteuerung für 70 Dollar?

Gegen drei Mitarbeiter von Orange, Sunrise und Swisscom hat die Genfer Staatsanwaltschaft eine Untersuchung eingeleitet. Der Grund: Sie sollen vertrauliche... Datenskandal bei Schweizer Telkos

Die Webseite des Grünen-Politikers Bastien Girod wurde gehackt. Statt Politik gab es mollige Frauen zu sehen. Webseite von Bastien Girod gehackt

Aktuelle Meldungen

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat in einer Rede erklärt, dass Windows 8 für eine Wiedergeburt des Windows-Betriebssystems sorgen wird. Und er prognostiziert... Windows 8, die «Wiedergeburt» von Windows

In einem Video demonstriert ein Nokia-Mitarbeiter, wie ungemein robust das Windows Phone Lumia 900 ist. Nokia Lumia 900: Ich bin auch ein Hammer

Nach Swisscom und Cablecom erweitert auch Sunrise das HD-Senderangebot ihres TV-Dienstes. Zudem wird die ComeBack-TV-Funktion erweitert. Sunrise TV: mehr HD, mehr ComeBack

Facebook klagte gegen eine norwegische Pornoseite namens Faceporn und erhob Anspruch auf den Domainnamen. Die US-Richterin entschied jetzt aber gegen... Faceporn siegt gegen Facebook

Nachdem auch die chinesischen Regulierungsbehörden ihre Zustimmung gaben, hat Google jetzt die Übernahme von Motorola Mobility definitiv abgeschlossen. Motorola Mobility gehört jetzt Google

Partnerchannel

 

Alles aus der Cloud-Welt für KMU von Microsoft Schweiz. 

 

ANZEIGE
Anzeige